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Den eigenen geistlichen Weg finden
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Das Geistliche Wort | 28.12.2025 | 08:40 Uhr

Den eigenen geistlichen Weg finden

Aus rechtlichen Gründen enthält dasAudio nicht die im Manuskript genannte Musik.


Autorin: Vor mir liegt der fast fertige Brief. Er ist lang geworden, denn es war ein gut gefülltes Jahr. Der Jahresrückblick hat bei uns zu Hause seinen festen Platz. In schriftlicher Form geht er an Freunde und Familie und lässt sie teilhaben an unserem Leben. Zwischen den Jahren ist eine gute Zeit für das Schreiben, finde ich. Da habe ich die nötige Muße. Ich blättere durch meinen Kalender, lasse die zurückliegenden Monate noch einmal Revue passieren und halte fest, was prägend gewesen ist: Begegnungen, die mir in Erinnerung bleiben werden, zum Beispiel als ich in der Fußgängerzone überraschend eine alte Schulfreundin getroffen habe, die ich Jahre nicht gesehen habe. Ich denke an Herausforderungen, die zu meistern gewesen sind, etwa an den Armbruch im Urlaub, an schöne Momente wie das jährliche Familientreffen im Garten der Schwägerin oder die Fahrradtour im Münsterland. Ich denke auch an Abschiede wie den plötzlichen Tod eines guten Freundes. Der Jahresbrief ist für mich ein Ritual. Ich kann innehalten und mich vergewissern: Wie lebe ich? Wofür darf ich dankbar sein? Was trägt mich? Wer trägt mich? Und: Wo will ich hin im neuen Jahr? Was vielleicht anders machen oder neu beginnen? Worin wachsen?

Vielleicht haben Sie ähnliche Rituale, mit denen Sie den Jahreswechsel gestalten. Es ist eine seltsam schwebende Zeit, diese Zeit „zwischen den Jahren“, mit einer besonderen Durchlässigkeit für die großen Fragen des Lebens - nach dem Sinn, nach dem Warum und Wohin, für manche auch nach Gott. Die Sehnsucht nach Antworten ist vielerorts spürbar. Das Bedürfnis nach spirituellen Gesten und Inhalten ist groß. Das zeigen nicht nur die vollen Kirchen an Weihnachten. Wir haben das Fest vor wenigen Tagen gefeiert. Es leuchtet noch. Und vielleicht hat es bei dem ein oder der anderen etwas angestoßen und in Bewegung gebracht auf dem persönlichen geistlichen Weg.


Musik 1: Silence.
Album: Dream, Komposition: Kinga G?yk; Label: Warner, LC: 14666


Autorin: Mein Kalender hält nicht nur die privaten Daten fest, die ich hineingeschrieben habe. Notiert sind auch öffentliche Jahrestage, Geburts- oder Todestage bekannter Persönlichkeiten. Am heutigen 28. Dezember ist ein Todestag eingetragen. Franz von Sales starb 1622, genau heute vor 403 Jahren. Ich bleibe an diesem Namen hängen, weil eine große Einrichtung für Menschen mit Behinderungen hier in Essen seinen Namen trägt, das Franz-Sales-Haus. Ich fange an zu recherchieren: Wer war dieser Mann, was war das Besondere an ihm, das einen Eintrag in meinem evangelischen Kirchenkalender rechtfertigt?

Seine Biographie verrät mir: Franz von Sales stammt aus einer adeligen Familie in Frankreich. Er wird 1567 als Ältester von 12 Geschwistern geboren. Nach umfassender schulischer Bildung studiert er Jura und Theologie in Padua. Er wird Priester und schließlich Bischof in Genf. In Genf aber haben die Protestanten das Sagen. Sie erlauben nicht, dass ein katholischer Bischof in Genf seinen Amtssitz hat, so residiert Franz von Sales im 40 km entfernten Annecy. Er ist ein nahbarer Bischof; er hört den Menschen zu, kümmert sich um ihre Bildung, um Religionsunterricht für die Kinder, um geistliche Begleitung für die Erwachsenen. Da er in Genf nicht predigen darf, nutzt er das noch neue Medium des Buchdrucks und verbreitet seine Gedanken auf Flugblättern. Deshalb gilt er in der katholischen Kirche u.a. als Heiliger der Buchdrucker und Journalisten.

In seinen Schriften mache ich eine interessante Entdeckung: Franz von Sales stellt sich vor über 400 Jahren dieselben Fragen wie ich: Wie lebe ich? Wofür darf ich dankbar sein? Was trägt mich? Worin will ich wachsen? Und damals etwas zugespitzter: Wie kann ich meinen Glauben leben? Wie kann ich Gott näherkommen? Franz benutzt andere Worte als ich heute. Er schreibt ein Buch, das schon zu seinen Lebzeiten ein Bestseller wird: „Anleitung zum frommen Leben“. Heute hieße das Buch vermutlich eher „Spiritueller Lebensbegleiter“ oder „Tipps und Hinweise für den geistlichen Weg.“ Auf dieser Spur will ich Franz von Sales einen Moment nachgehen.

Ich treffe Joachim Derichs, Seelsorger am Franz-Sales-Haus in Essen und frage ihn, ob - und wenn ja wie - der Namensgeber des Hauses für seine Arbeit mit den Menschen hier eine Bedeutung hat.


O-Ton 1: Franz von Sales hat einmal gesagt: „Wer nicht das Ganze tun kann, der soll wenigstens einen Teil tun.“ Und das erlebe ich tatsächlich auch in den Werkstätten des Franz-Sales-Hauses. Dort sind Menschen mit Behinderungen tätig, und für jeden wird geguckt: Was kann er gut? Welche Fähigkeiten hat er? Und dann wird die Arbeit so auf ihn zurechtgeschnitten, dass er da arbeiten kann. Ein Beispiel: Für die Menschen mit einer Schwermehrfach-Behinderung gibt es seit einiger Zeit eine Kerzenmanufaktur. Dort werden Wachsplatten gegossen und diese Wachsplatten werden dann von den Menschen mit Behinderung in kleine Stücke gebrochen. Das ist eine Arbeit, die sie gut machen können und mit diesen Wachsstücken werden dann die Kerzen gestaltet.


Autorin: „Wer nicht das Ganze tun kann, soll wenigstens einen Teil tun.“ Jede und jeder mit den eigenen Fähigkeiten. Wir leben in einer Zeit, in der Selbstoptimierung, Wachstum, Leistung das Maß der Dinge sind. Möglichst keine Schwäche zeigen, stattdessen glänzen bis zur Selbstaufgabe. Vor allem in den sozialen Medien wird der perfekte Lifestyle gehypt, der perfekte Körper, die perfekte Arbeit, möglichst ohne Einschränkungen. Doch das Leben ist nicht so. Brüche und Scheitern gehören dazu. Nicht immer kann man 100% geben. Manchmal sind es – aus welchen Gründen auch immer – nur 70 oder 30% oder es geht gar nichts. Doch auch dann behält ein Mensch seinen Wert und seine Würde. Das leben und erleben die Menschen im Franz-Sales-Haus jeden Tag. Für Franz von Sales ist jeder Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes ein Ganzes, auch wenn er Fehler macht und Schwächen hat. In die gleiche Richtung zielt ein weiterer kluger Satz, der ihm zugeschrieben wird:


O-Ton 2: „Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat.“ Ich bin über Umwegen zum Franz-Sales-Haus gekommen und bin dort jetzt seit 12 Jahren als Seelsorger tätig. Und muss sagen: Ich bin genau am richtigen Platz. Die Arbeit mit den Menschen mit Behinderungen, die macht mir ganz viel Freude, weil sie so authentisch ist. Dort bekommt man ganz natürliche Rückmeldungen; wenn’s gefällt oder nicht gefällt, bekommt man dann das ganz direkt gesagt, gespiegelt und – ja – die Lebensfreude, die ich dort spüre, die ich dort mit den Menschen teilen kann, aber auch ihre Trauer, ihre Sorgen, das macht die Arbeit für mich so besonders, dass ich ganz nah an den Menschen bin und mit ihnen das Leben teilen kann.


Musik 2: Tutto
Album:
Magic Moments 10, Track
2; 1:06;
Musik:
Julian & Roman Wasserfuhr; Interpret:
Julian & Roman Wasserfuhr, Tim
Lefebre, Nate Wo. Label: ACT Music,
LC 07644


Autorin: Franz von Sales wurde bereits wenige Jahre nach seinem Tod von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Er ist ein „sanfter“ Heiliger, einer, der die Menschen liebt und ihnen freundlich und zugewandt begegnet. Rund 3000 Predigten sind von ihm erhalten, die davon zeugen, dazu rund 20.000 Briefe, in denen er mit Leuten korrespondiert, die ihn in Lebens- und Glaubensfragen um Rat bitten. Sein größtes Anliegen ist es, sie dazu zu ermutigen, den eigenen Weg im Glauben zu gehen. Darin finde ich ihn modern und aktuell. „Jeder Mensch soll dort blühen, wo Gott ihn hingesetzt hat“. Franz will keine Vorschriften für den Glauben machen, sondern Räume eröffnen. Er sagt: „Kein Mensch kann alles erfahren. Er kann immer nur das Seine erfahren.“


Ich verstehe das so: Für den einen ist es wichtig, sonntags den Gottesdienst zu besuchen, mit den Gebeten, der Predigt, den Liedern; eine andere sagt: Mein Gottesdienst ist die Natur und eine dritte: wenn ich Musik mache oder tanze, fühle ich mich dem Göttlichen nah. Und wieder jemand anders erlebt sein soziales Engagement als geistlichen Weg. Es gibt keine Blaupause für den Glauben. Es gibt nur verschiedene Wege. In seinem Buch „Anleitung zum frommen Leben“ beschreibt Franz von Sales das sehr anschaulich:


Sprecher: „Die Frömmigkeit muss anders geübt werden vom Edelmann, anders vom Handwerker, Knecht oder Fürsten, anders von der Witwe, dem Mädchen, der Verheirateten, mehr noch: die Übung der Frömmigkeit muss auch noch der Kraft, der Beschäftigung und den Pflichten eines jeden angepasst sein. Wäre es denn in Ordnung, wenn ein Bischof einsam leben wollte wie ein Karthäuser? Oder wenn Verheiratete sich so wenig um Geld kümmerten wie die Kapuziner? Kann ein Handwerker den ganzen Tag in der Kirche verbringen, wie die Mönche es tun?“


Autorin: Er gibt sich selbst die Antwort: Das wäre doch lächerlich. Franz von Sales sagt:


Sprecher: „Die Frömmigkeit hat sich dem Menschen anzupassen und nicht der Mensch der Frömmigkeit.“


Musik 3: Liberetto,
Album:
Liberetto, Musik: Lars Danielsson; Interpret: Lars Danielsson,
Tigran, John
Parricelli, Magnus
Öström; Label:
ACT Music; LC 07644


Autorin: Ich spreche mit Susanne Gutjahr-Maurer. Sie ist Pfarrerin und geistliche Begleiterin in Essen. Zu ihr kommen Menschen, die sich Begleitung auf ihrem spirituellen Weg wünschen. Ich frage sie, was genau die Menschen suchen, die zu ihr kommen.


O-Ton 3: Das sind vor allem Menschen, die den Wunsch haben, dass Glaube in ihrem Leben, im Alltag mehr Raum bekommt. Dass die Beziehung zu Gott ´ne wichtigere Rolle spielt in ihrem Leben. Oft haben diese Menschen sich schon längst auf den Weg gemacht, sind schon längst auf einem geistlichen Weg. Vielleicht waren sie mal im Kloster, haben dort auch schon Auszeiten erlebt mit Gebetszeiten oder Stillezeiten und haben eine Sehnsucht, dass diese spirituelle Erfahrung auch mehr im Alltag Raum gewinnt.

(0:38)


Autorin: Sehnsucht nach mehr Spiritualität im Alltag, nach mehr Gott im eigenen Leben. Susanne Gutjahr-Maurer verhilft ihren Gesprächspartnern dazu, dieser Sehnsucht nachzuspüren und sie in Worte zu fassen. Dabei ist ihr wichtig, dass die Begegnung in ein spirituelles Ritual eingebettet ist: Zu Beginn entzündet sie eine Kerze, was den besonderen Moment unterstreicht und zur inneren Sammlung hilft. Am Ende spricht sie ein Gebet und segnet die Person, die zu ihr gekommen ist. Sie sagt:


O-Ton 4: Menschen suchen in der geistlichen Begleitung aber auch vor allem, glaube ich, ein Gegenüber, ein Gegenüber, von dem sie annehmen dürfen, dass sie oder er selbst schon auf einem geistlichen Weg ist, ja auch selbst schon Erfahrungen im Unterwegssein mit Gott mitbringt.


Autorin: Auf dieser gemeinsamen Basis ist es dann möglich, sich ganz auf ihr Gegenüber einzulassen und behutsam Impulse zu setzen:


O-Ton 5: Vor allem höre ich dann erst mal zu, höre, was mein Gegenüber bereit ist mit mir zu teilen. Es ist dann eher ein Mitgehen in diesem Gespräch und, vielleicht kann man sagen, so ein behutsames Einüben einer neuen Perspektive. Ich stelle dann z.B. mal Fragen, frag z.B.: Wo glaubst du denn, kommt Gott vor in dem, was du jetzt gerade erzählt hast? Oder: Was denkst du, was Gott von dir jetzt in dieser Situation erwarten würde?


Musik 4: Driven to Daylight

Album:
Liberetto, Musik: Lars Danielsson; Interpret: Lars Danielsson,
Tigran, John
Parricelli, Magnus
Öström.
Label: ACT Music; LC 07644


Autorin: Franz von Sales wollte anderen helfen, im Glauben persönlich zu wachsen. Dabei war ihm wichtig, dass der Glaube im Alltag gelebt wird und sich nicht in eine fromme Blase zurückzieht. Spiritualität kommt nicht zum normalen Leben als ein „Extra“ dazu, sondern durchdringt den ganzen Menschen und seinen Alltag. Genau das bezeichnet Susanne Gutjahr-Maurer heute als ein Ziel von geistlicher Begleitung:


O-Ton 6: Und am aller schönsten ist es dann, wenn nach einer gewissen Zeit zu merken ist, dass dieser Mensch mehr und mehr mit der Gegenwart Gottes im eigenen Leben rechnet. Das finde ich ganz toll und, ja, aus dieser Haltung verändert sich auch ganz viel, das ist zu spüren. Es verändert sich die Gottesbeziehung, aber es verändert sich auch was in der Beziehung zu anderen Menschen im Alltag.


Autorin: Geistlich unterwegs sein strahlt hinein in den Alltag, es verändert die Perspektive, es verändert die innere Haltung. So erlebt es auch der Seelsorger Joachim Derichs:


O-Ton 7: Wenn ich beispielsweise in ein Trauergespräch gehe, dann spreche ich in der Regel vorher ein kurzes Gebet und bitte Gott darum, dass er jetzt bei mir ist. Denn ich weiß natürlich nie, was begegnet mir dort? Wie geht es den Menschen und wie kann ich ihnen zur Seite stehen? Und dann bitte ich Gott, dass er mir die rechten Worte gibt, gute Gedanken, wie ich die Menschen dann unterstützen kann. Und ich glaube, das ist es: sich im Alltag immer wieder Gottes Gegenwart präsent zu machen, durch ein kurzes Gebet, durch ein kurzes Stillwerden vielleicht und – ja – hinzuspüren: Gott ist an meiner Seite. Dann kann ich das, was ich tue, auch mit, mit einer guten Kraft durchführen.


Autorin: Sich im Alltag immer wieder Gottes Gegenwart präsent machen. Sich fragen: Was führt mich näher zu Gott? Franz von Sales gibt einige Hinweise, Wegmarken auf dem geistlichen Weg, die hilfreich sein können: sich in die Worte der Bibel vertiefen, darüber nachdenken und sich mit anderen austauschen, geistliche Gemeinschaft suchen, Rituale pflegen, die gut tun und: sich Auszeiten nehmen, Stille suchen, beten. Gerade zu einer Spiritualität im Alltag gehört es, sich auch mal für eine Weile vom Alltag zurückzuziehen, sich zu unterbrechen und neu zu orientieren. Franz ist sich bewusst, dass es auf jedem geistlichen Weg auch Durststrecken gibt, wo Menschen zweifeln und müde werden. Wo es schwer fällt zu glauben und an Gott dranzubleiben. Er rät in solchen Zeiten zu Geduld. Wachstum, sagt er, braucht Zeit. Auch inneres Wachstum. Die Liebe Gottes aber ist immer schon da.


Musik 5: It's a Wonderful Time for Love,
Album: Day Beaks,
Komposition: Norah Jones & Sarah Oda, Label: Blue Note (Universal Music) LC: 00133 - instrumental


Autorin (overvoice):

Heute ist sein Todestag. Franz von Sales starb vor 403 Jahren. Ich überlege, ob ich ihm in meinem fast fertigen Jahresrückblick einen kleinen Abschnitt widme. Denn mich inspiriert seine Liebe zu den Menschen und seine Ermutigung an jede und jeden, sich auf den Weg zu machen zu mehr Gott im eigenen Leben. Daran möchte ich mich im neuen Jahr gerne erinnern. Es grüßt Sie aus Essen Pfarrerin Hanna Mausehund


Musik 6 = Musik 5



Redaktion: Pfarrer Dr. Titus Reinmuth

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