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Kirche in 1Live | 19.08.2020 | floatend Uhr
Irgendwas fehlt
Eigentlich ist alles
gut! Ich habe gerade einen Job, wenn auch nur vorübergehend. Mein Studium geht
zumindest langsam weiter, aber hey, es läuft. Das Online-Semester gibt mir auch
so meine Freiheiten. Ich habe das Gefühl, mehr Zeit mit meiner Familie und mit
meinen alten Freunden verbringen zu können. Ich bin gesund. Mir geht es gut.
Und ich kann alte Projekte angehen, wie z.B. mein altes Fahrrad wieder
„aufzutunen“. Es ist einfach so viel „Gutes“ in meinem Leben.
Aber auch wenn wirklich
alles top läuft, habe ich manchmal das Gefühl, dass irgendetwas fehlt, oder es
einfach nur vorübergehend ist. Wenn ich gute Noten in der Uni bekomme, frage
ich mich manchmal: wofür? Oder wenn mir von nem guten Kumpel aus der Patsche
geholfen wird, frage ich mich: Wieso? Habe ich das verdient? Was -
ist - der - Sinn?
Es ist - ein schweres Thema. Und, wie ich letztens gelesen habe, scheine ich nicht der einzige junge Mensch zu sein, dem es so dabei geht. Immer mehr junge Menschen beschäftigen sich mit ernsten Themen und suchen - nach dem Sinn.
Ich erzähle JP davon, einem guten Kumpel von mir aus m Studium. Er schickt mir ne Sprachnachricht. Und ein Lied. Ich höre es mir an. Es geht um zweifeln, zu Gott zu kommen, sich zu öffnen und sich wirklich den Dingen zu stellen.
Na klar ist das alles super heftig. Ernst und kompliziert. Eben schwere Themen.
Aber das feier ich halt am Glauben! Dass er mir einen Sinn geben kann. Dass er mich manchmal eine Antwort auf schwere Fragen gibt. Dass er mir Halt gibt.
Und dass ich fragen und danach suchen kann. Das finde ich echt mega nice. Und dafür bin ich echt mega dankbar.
Simon Zalandauskas, Lemgo