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Kirche in WDR 2 | 12.12.2013 | 05:55 Uhr

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New York, Rio Rosenheim

Autor: Kennen gelernt haben sie sich in Rosenheim. Als Austauschschüler. Emma aus New York und José aus Rio de Janeiro. Jetzt sind sie zurück in ihrer Heimat. Verbunden durchs Internet. Und ihren Lieblingssong von den Sportfreunden Stiller: New York, Rio, Rosenheim.

Musik: Unsere Liebe wankt nicht wie die Partei im Wahlkampflotto. Unser Fieber steigt schneller als der Meeresspiegel. Wir wollen nicht Leben wie ein eingerollter Igel.

Autor: Nicht leben wie ein eingerollter Igel, das ist es. Emmas Vater arbeitet am Bau des One World Trade Center in New York. Dem Nachfolgebau der Zwillingstürme vom 11. September. Sicherheit ist sein Lieblingswort. Er schwärmt von dem 60 Meter hohen Betonsockel ohne Fenster, dem kein Terrorist etwas anhaben kann. 2001 war Emma fünf Jahre alt. Die Anschläge sind nicht ihr Thema. Sie findet, dass Politik und Geheimdienste die Angst nur für ihre Zwecke nutzen.

Musik: Wir lieben unser Leben und das Göttliche in jedem. Sie schüren Angst und Frust. Wir haben darauf keine Lust!

Autor: Emma will an das Gute im Menschen glauben. Die Mitmenschlichkeit, die Gott jedem ins Herz gelegt hat. Kein Geschäft mit der Angst betreiben. Sondern auf Vertrauen setzen. Mit ihrem Freund José hat sie ein Zeichen verabredet. Jeden Abend, wenn es dunkel wird in New York und Rio, dann zünden sie beide eine Kerze an.

Musik: Knips die Sonne aus. Alles muss dunkel sein. Zündet die Kerzen an in New York, Rio, Rosenheim. Die Welt ist groß genug. Wir sind nicht allein. Zündet ein Leuchtsignal in New York, Rio, Rosenheim.

Autor: José ist in einer geschlossenen Wohnanlage groß geworden. Umgeben von einer Mauer, mit eigenem Supermarkt und Kindergarten. Wachpersonal schützt die Bewohner vor unerwünschten Eindringlingen. Aber José fühlte sich nicht geborgen, sondern gefangen in einem Ghetto der Angst. Das Jahr in Rosenheim war eine Befreiung für ihn. Er will nicht mehr seine reiche Oberschichtfamilie als Opfer von möglichen Einbrechern sehen. Sind sie nicht auf ihre Art die wahren Täter?

Musik: Wir surfen euer Lügenmeer. Verkauft uns nicht für dumm. Wir wissen, Ihr tragt schwer. Nur wer hat die Macht? Wer macht was warum?

Autor: Auch das Christentum entstand in einer Atmosphäre der Angst. Israel war von einer Weltmacht besetzt. Ein Krieg lag in der Luft. Und viele rechneten mit dem nahen Ende der Welt. Die Christen setzten der Angst eine Hoffnung entgegen. Liebe und Vertrauen sind stärker als die Angst! Das Reich Gottes hat schon begonnen. Mitten in uns. Das ist das Göttliche in jedem, von dem die Sportfreunde singen. Wer eine Kerze anzündet, erinnert an diese Hoffnung. Je mehr Kerzen brennen, desto sichtbarer wird es: Wir sind nicht allein!

Musik: Die Welt ist groß genug. Wir sind nicht allein. Zündet ein Leuchtsignal in New York, Rio, Rosenheim.

Musikinformation:

CD-Name: New York, Rio Rosenheim

Track-Name/-Nr.: New York, Rio Rosenheim / 4

Interpret: Sportfreunde Stiller

Komponist: Sportfreunde Stiller

Textdichter: Sportfreunde Stiller

Verlag: Universal Music

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