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Kirche in WDR 2 | 05.12.2015 | 05:55 Uhr

Mit dem Herzen sehen!

Es war einmal ein kleiner Prinz, der wohnte auf einen Planeten, der kaum größer war als er selbst.

Er kommt am Donnerstag erneut ins Kino, „Der kleine Prinz“. Antoine de Saint-Exupéry schrieb und illustrierte diese traumhafte Erzählung, die ein Riesenerfolg wurde: In mehr als 180 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft. Es ist die fantastische Geschichte jenes kleinen Prinzen, der das Weltall durchreist auf der Suche nach einem Freund. Dabei trifft er auf einen Fuchs, den er kennenlernen will.

He komm und spiel mit mir. - Ich kann nicht mit dir spielen. Ich bin noch nicht gezähmt. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen.

Die Geschichte vom „Kleinen Prinzen“ steckt voller wertvoller Weisheiten, finde ich: Wenn zwei Wesen in Beziehung miteinander kommen wollen, ist eine Voraussetzung, dass sie einander vertrauen, sich füreinander interessieren und sich miteinander vertraut machen. Dann kann so etwas wie Freundschaft wachsen, die der Fuchs so charakterisiert:

Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für Dich einzig sein in der Welt.

Und tatsächlich: Der kleine Prinz und der Fuchs, die beiden werden zu solchen Freunden, die füreinander unendlich wichtig sind, die vieles miteinander teilen und die sich auch gegenseitig beschenken – und sei es mit Weisheiten.

Ich werde Dir jetzt ein Geheimnis schenken: Es ist ganz einfach. Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Was für eine Aussage. Was auch immer das Auge uns zeigt, was unser Verstand uns dazu eingibt – all das kann nebensächlich werden. Denn was zählt, ist die Sicht des Herzens. Und das gilt gerade auch im Hier und Jetzt.

Mit dem Auge mag ich sehen, dass zurzeit vieles anders ist in Deutschland durch die Flüchtlinge, die hierher gekommen sind. Und da sehe ich auch einiges, was erst einmal unbequem ist. Ganz konkret in meinem Umfeld: Die Turnhalle, die Aula im Kloster oder Räume im Pfarrheim stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Mit dem Herzen aber kann ich erkennen, dass jetzt dort Menschen Zuflucht gefunden haben und notdürftig leben, die unser Willkommen, unseren Beistand, unsere tatkräftige Nächstenliebe brauchen.

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt Jesus im Matthäusevangelium (Mt 25,40). In unserer Gegenwart verstehe ich das so: Es geht auch darum, Flüchtlinge aufzunehmen, ihnen zu Essen, zu Trinken, Kleidung und das Nötigste für den Neuanfang zu geben, in Kontakt mit ihnen zu kommen und ihnen den Weg in unsere Gemeinschaft zu erleichtern.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

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