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Kirche in WDR 2 | 05.01.2016 | 05:55 Uhr

Trösten wie eine Mutter

O-Ton: "Ich bin aufs Knie gefallen."

O-Ton: "Ich wollte Anschwung geben, und dann ist mir die Schaukel vor die Nase gefallen."

O-Ton: "Ich bin schon mal auf Fliesen ausgerutscht mit Socken."

Autor: So was hat sicher jedes Kind schon einmal erlebt. Und wer ist dann zur Stelle und hilft?

O-Ton: "mmm...Mama"

O-Ton: "Mama"

O-Ton: "Mama"

Autor: Die Mutter ist meist die erste, die einem Kind hilft, wenn was passiert ist. Und meist hat sie ganz praktische Ideen.

O-Ton: "Sie hat mir ein Kühl-Pack geholt."

O-Ton: "mir Salbe drauf gemacht und 'n Pflaster."

Autor: Doch meistens reicht die Hausapotheke allein nicht aus.

O-Ton: "dann hat Mami mich getröstet."

Autor: Britta Hohfeld weiß, was dann besonders hilft:

O-Ton: "das Drücken und das Kuscheln ist dann ganz wichtig."

O-Ton: "dann war ich wieder fröhlich."

Autor: Die Kinder aus dem Spielkreis und dem Kindergarten der Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde Dortmund haben sicher Papa und Mama gleich doll lieb . Und dennoch nennen sie zuerst die Mutter, wenn es ums Trösten geht. Britta Hohfeld ahnt warum:

O-Ton: "Ja, vielleicht kann sich die Mutter so'n bisschen besser hinein fühlen."

Autor: In der Bibel steht: "Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet." (Jes 66,13). Für Christen ist dieser Spruch die Überschrift für das neue Jahr 2016. Die sogenannte Jahreslosung. Viele Menschen bekamen Gott bisher als Vater vermittelt. Doch die Bibel beschreibt auch die mütterliche Seite Gottes. Eine Mutter setzt sich mit ihrem ganzen Wesen ein, wenn sie Trost spendet.

O-Ton: "Ja, man leidet natürlich erst mal mit, wenn man das Kind trösten muss, und es tut einem selber weh, aber meine Tochter wird jetzt achtzehn, und wenn da irgendwas ist, tröstet man immer noch."

Autor: Jeder Mensch kann in die Situation kommen, dass er ganz besonderen Trost braucht. Constanze Weigt tröstet nicht nur die Kinder im Kindergarten.

O-Ton: "Und ich habe im Moment im Bekanntenkreis mehrere Menschen, die erkrankt sind, und schwer erkrankt sind, dann daran zu glauben, und die Kraft zu bekommen, auch über Gebete, ich sag mal, das hilft mir auch mit dieser Kraft, diese schwierige Zeit zu überwinden und diesen Menschen am Ende auch Trost zu schenken.

Autor: "Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet." Für kleine Kinder ist die Mutter immer da, wenn sie sie brauchen. Und genau das ist es auch, was sich viele Menschen von Gott erwarten: Dass er da ist wie ein guter Vater oder eine liebende Mutter

O-Ton: Die Kinder haben das Bild davon, dass Gott überall ist, und sie können mit allen ihren Wünschen, oder auch mit Ängsten zu Gott sprechen, und er ist auch immer für sie da, und wird ihnen auch immer helfen und sie stärken."

Autor: Ich glaube, so wie die Kinder Gott erleben, will sich Gott allen Menschen zeigen: "Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."

O-Ton (Kindergesang): "Lieber Gott, ich freue mich, danke, danke, Du!"

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