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Kirche in WDR 2 | 06.04.2021 | 05:55 Uhr

Real Life und der echte Tod

Autorin: Was wohl meine letzten Worte sind, wenn ich plötzlich den Tod vor Augen habe, unheilbar krank? Das hab‘ ich mich noch nie so wirklich gefragt, schon gar nicht mit 23, wie der junge YouTube-Star Philipp Mickenbecker. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder betreibt er den Abenteuer-Kanal „The Real Life Guys“, millionenfach geliked. Jetzt ist Philipp zum dritten Mal an Krebs erkrankt, unheilbar, und auch das teilt er mit seinen Followern:

 

O-Ton: Meine erste Message, die ich wirklich extrem wichtig finde und was ich in den letzten Jahren so krass gelernt hab, ist dass ich euch einfach motivieren will, so raus ins Real Life zu gehen, wirklich draußen mit Freunden was zusammen zu machen


Autorin: … so wie Philipp Mickenbecker selbst und das kleine Team junger Erfinder aus der Nähe von Darmstadt, die sich The Real Life Guys nennen. Es sind Abenteuer mit reichlich Fun-Faktor – und gut 1,3 Millionen sind auf YouTube dabei. Da gibt es eine selbst gebaute fliegende Badewanne, ein U-Boot, mit dem sie im Waldsee abtauchen oder ein luxuriöses Baumhaus, in dem Philipp seine letzten Worte aufnimmt - für alle Fälle, und weil er eine Botschaft hat.

 

O-Ton: Wenn man irgendwie zurückguckt am Ende von seinem Leben, dann zählt‘s nicht, wieviel Geld man verdient hat, es zählt auch nicht, wie viele Likes man auf Instagram bekommen hat. Sondern ich glaube, dass wirklich die persönlichen Erfahrungen, die Beziehungen, die man gelebt hat, wirklich zählen. Und da will ich euch mega Mut machen, nicht zu warten bis es irgendwie zu spät ist!

 

Autorin: Gewichtige Worte, die der todkranke 23-Jährige wie gewohnt mit einem charmanten Lächeln und strahlenden Augen in die Kamera sagt. „Fearless“ – furchtlos steht auf seinem schwarzen Kapuzenpullover. Und das hat auch mit der „Sache mit Gott“ zu tun, wie er es nennt:

 

O-Ton: Ich find es megawichtig, dass man nicht dieses Bild hat, dass Gott so ein strenger, strafender Gott ist, für den wir zu schlecht sind, dass wir erst ganz, ganz gut sein müssen und ein perfektes Leben haben müssen und erst dann können wir zu ihm kommen, sondern ich glaube wirklich, dass Gott jeden annimmt, so wie er ist. Und dass wir dann von innen heraus zu einer neuen Person werden.

 

Autorin: „Gott nimmt das Schwere nicht weg, sondern trägt uns durch“, sagt Philipp Mickenbecker. In den schweren Zeiten mit dem Lymphdrüsenkrebs ist er mit Gott ins Gespräch gekommen. Und hat darüber jetzt auch ein Buch geschrieben. Ostern, das Fest der Auferstehung, für den jungen Erfinder ist das eine ganz reale Erwartung, egal wie lange er noch zu leben hat:

 

O-Ton: Was ich euch auf jeden Fall auch mitgeben will, ist meine Hoffnung, weil ich glaube, dass es für jeden einfach viel, viel leichter ist mit dieser ganzen Situation umzugehen. Vielleicht sogar für euch, wenn ihr selber mal in so’ner schweren Situation seid, wenn man weiß, dass es nach diesem Leben weitergeht und dass es hier nicht direkt vorbei ist.

 

Im Internet:
The Real Life Guys: www.youtube.com/channel/UCn0ITRHWS64_zRz5WWeQBkQ

Life Lion: www.youtube.com/channel/UCHTvyKiIWD-4iyD6udldjrg- zuletzt abgerufen am: 29.03.21

 

Buch:
Philipp Mickenbecker: Meine Real Life Story und die Sache mit Gott. Adeo Verlag 2020, 224 Seiten, 18.- Euro


 Redaktion: Landespfarrer Dr. Titus Reinmuth

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