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Kirche in WDR 2 | 23.10.2021 | 05:55 Uhr

DIESER BEITRAG ENTHÄLT MUSIK, DAHER FINDEN SIE HIER AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN KEIN AUDIO.

Tango – die Kunst zu überleben

Autorin: Sicherlich haben Sie schon von dem Jubiläum gehört: Wir feiern dieses Jahr 1700

Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Bundesweit gibt es 1800 Veranstaltungen.


O-Ton: Das ist ein sehr schöner Anlass (gewesen), um eben jetzt Kultur auf die Bühne zu bringen. Für mich sind diese 1700 Jahre kleine Fenster, die geöffnet werden, wo man mal hineinschauen kann.


Autorin: Sagt Sharon Brauner, Schauspielerin und Tänzerin. Und sie öffnet eines dieser Fenster mit dem Stück: „Tango – die Kunst zu überleben. Einer wunderbaren Begegnung zwischen ihr und der Tänzerin Rosalie Wanka. Die beiden lernen sich kennen über ihre Künste, tauschen sich aus über das, was überleben bedeutet. Zum Beispiel in der Diaspora. Fernab der Heimat. Ein Zustand, den auch Rosalie Wanka kennt. Sie hat zwei Jahre in Buenos Aires gelebt.


Musik: „Tango el Choclo“
Live-Mitschnitt, Arrangement: Harry Ermer (Einverständniserklärung liegt vor)


Autorin: Der Tango ist ein Stück Heimat für die Heimatlosen: Das war so in Buenos Aires der 20 er Jahre. Viele der 250.000 Juden waren Musiker und hatten den jiddischen Tango mitgebracht. Das war so in den Ghettos und Konzentrationslagern im Dritten Reich – als Tangos geschrieben und gespielt wurden. Das ist heute so - auf den Milongas weltweit, wo Tango getanzt wird.


Musik:“Libertango“ von Astor Piazolla, Jiddicher Text: Sharon Brauner, Arrangement:

Harry Ermer, Live-Mitschnitt (Einverständniserklärung liegt vor)


Autorin: Auch jiddische Lieder sind für viele, eine Kunst zu überleben. Sharon Brauner kennt das von klein auf. Sie ist die Tochter von Holocaust Überlebenden. Die Männer mit den tätowierten Nummern auf den Armen waren die Freunde ihres Vaters. Wenn sie jiddische Lieder für sie gesungen hat und immer noch singt, bemerkt sie:


O-Ton: Dass denen das gut tut, wenn sie sehen, dass es doch weitergeht und dass es eine Kontinuität gibt frei nach dem Motto: „Tradition ist nicht das Bewahren und Halten der Asche, sondern die Weitergabe der Fackel“.


Autorin: Was die Zuschauer morgen bei der Deutschland Premiere des Stücks „Tango -

die Kunst zu überleben“ in der Bonner Kreuzkirche erwartet:


O-Ton: Auf jeden Fall ein kurzweiliger Abend. Wir haben viel Tanz dabei, bisschen

Tango natürlich, viele Geschichten über den Tango und auch ein Ausflug in ein

Stückchen jüdische Welt, die zeigt, dass das eigentlich die Welt ist, die wir alle sowieso

kennen.


Autorin: Bonn ist der Auftakt der Tournee. Gespielt wird auch in Köln, Wuppertal und Dortmund.



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