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Kirche in WDR 2 | 30.12.2021 | 05:55 Uhr

Jesus - verstaubt aktuell

Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Geschichte über Jesus noch so modern sein kann,

wenn der Name „Jesus“ fällt, verdrehen viele die Augen und ziehen ihre Vorurteilsrollläden runter.

 

Warum ist das so?

Weil die Geschichten selbst so angestaubt sind, dass sie 2021 wirklich keiner mehr hören will?

Oder weil viele Vertreter:innen der Kirche 2021 selbst so angestaubt sind, dass ihnen wirklich keiner mehr zuhören will.  

Oder weil unter denen, die über ihn reden, einfach zu viele sind, die ihn für ihre Machtzwecke missbrauchen? Alles möglich.

 

Vielleicht sind es auch andere Gründe.

Viele sagen Sie ja auch: „Ich kann und will nicht an Gott glauben!“ Okay, aber das muss man ja auch nicht, um den Geschichten über Jesus etwas abzugewinnen.

 

Ich will Sie hier nicht zu irgendetwas überreden, aber ich finde, die Geschichten über Jesus haben eine zweite Chance verdient. Und zwar auch oder gerade bei denen, die glauben, sie schon ganz genau kennen.

Das ist wie in Langzeitbeziehungen. Wenn man dem anderen nicht mehr zuhört, weil man glaubt ihn zu kennen, in dem Moment sollte man sich schleunigst eine Paartherapeutin suchen.

 

Und ich finde übrigens auch, dass das nicht nur für Jesus gilt, sondern für uns alle. Das mit dem Zuhören meine ich. Wenn ich auf das letzte Jahr zurückschaue, dann finde ich, dass wir in vielen Situationen, viel zu früh unsere Vorurteilsrolläden runtergezogen haben. Der ist so und so, alles klar, Rollladen zu. Die denkt das und das, alles klar, Rollladen zu. Und das nimmt Ausmaße an, die nicht mehr feierlich sind:

Hass im Netz, Rassismus, Diskriminierung, Morddrohungen. Suchen Sie sich was aus.

Und natürlich sind es auch immer die anderen, die das im Extremen tun, aber wir alle sind Teil davon, weil wir Menschen sind. Wir alle haben Vorurteile und wir alle lassen uns allzu oft von ihnen leiten, anstatt erstmal hinzuhören und zu überprüfen, ob unsere Vorurteile wirklich gerechtfertigt sind.  Mich eingeschlossen.

Das heißt nicht, dass wir alles dulden müssen. Im Gegenteil. Aber Hinhören und Zuhören hilft manchmal eben doch, von den eigenen Vorurteilen abzurücken.

Und um nochmal auf Jesus und die Geschichten über ihn zurückzukommen:

Man kann mit ihnen nicht die gesamte Weltproblematik lösen, oder ein schlüssiges Gesetzbuch für alle Zeiten entwickeln. Das zeigt die Geschichte genauso wie die Gegenwart.

Aber sie können uns inspirieren, unser eigenes Leben hin und wieder zu überdenken und vielleicht eine Idee davon zu bekommen, wo und wie es im positiven Sinne für uns weitergehen könnte. Für jeden und jede von Ihnen, für uns als Menschheit und vielleicht ganz konkret für das neue Jahr 2022.

 

 

Redaktion: Sabine Steinwender-Schnitzius

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