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Kirche in WDR 2 | 28.05.2022 | 07:45 Uhr

Kinoverkündigung

Marlen kann sich von nichts trennen. Sie sammelt tausend Dinge, die sie gar nicht braucht. Ihre Wohnung ist zugestellt mit lauter unnützem Zeug. Über ihr wohnt vorübergehend Fynn. Der ist das genaue Gegenteil. Er hat beschlossen, mit ganz wenig auszukommen. 100 Dinge maximal. Kein Wunder, dass die beiden aneinander geraten.

Was machen Sie denn da? - Was machen Sie denn da? - Das können Sie nicht wegschmeißen! - Die ist nass geworden! Die ist kaputt! Und hier, der Schirm ist auch hin! Es ist bloß eine Lampe! - Es ist eine Erinnerung! - Tja, ich werd mich im Zusammenhang mit dieser Lampe an Sie erinnern, aber dazu brauche ich die Lampe nicht! - Ich werd mich im Zusammenhang mit dieser Lampe an Sie erinnern, aber dafür brauche ich Sie nicht!

Marlen und Fynn sind die Hauptfiguren im Film »Alles in bester Ordnung«, der seit Donnerstag im Kino läuft. Die beiden haben völlig unterschiedliche Einstellungen zum Besitz - und zu dem, was man wirklich zum Leben braucht. Und trotzdem finden sie zueinander.

Also, ich habe Mitleid mit Dingen. Wenn da was steht aufm Straßenrand oder irgendwo, ich muss das mitnehmen. Ich kann das einfach nicht stehen lassen. Und ich versteh auch nicht, warum Leute sowas wegschmeißen. Aber zuhause dann, bei mir, da geraten mir die Dinge außer Kontrolle, also. Also, ich räume da was weg und dann dreh ich mich um und dann ist da schon wieder was da. - Ich glaube, Du musst mir nur sagen, wo wir anfangen. Und dann seh ich da kein Problem.

Mit Fynns Hilfe kann Marlen Abstand bekommen von ihren Besitztümern. Natürlich weiß auch Fynn, dass wir bestimmte Dinge zum Leben brauchen, was zum Essen z. B. und was zum Anziehen. Und ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen. Aber nicht den ganzen Krimskrams, der Menschen eher einengt und besetzt, statt dass er sie glücklich macht und zufrieden leben lässt. Ein bisschen Unordnung schadet nicht. Und Ordnung ist eben nur das halbe Leben.

Alte Brotschneidemaschine! Klemmt! Kann weg, oder? - Nee, die brauch ich noch! - Die ist kaputt! - Nee, die kann ich reparieren! - Du kann­st Dich einfach nicht trennen! - Ich kann die noch verschenken! - An wen denn bitte? - An nen Freun­d, der die brauch­t! - Du willst nem Freu­nd ne kaputte Brotschneidemaschine schenken? - Viel­leicht! - Und wann siehst Du die? - Wen? - Na, Deine Freunde? - Ich seh meine Freunde, also, wenn ich meine Freunde sehen will. - Ja, dann hoff ich mal, dass noch Freun­de übrig sind, wenn Du hier fertig bist!

Manchmal frag ich mich: Was von dem ganzen Zeug, dass in meiner Wohnung steht, brauch ich wirklich? Wie viel von den Klamotten, die in meinem Kleiderschrank hängen, zieh ich eigentlich an? Und wann hab ich die ganzen Sachen, die sich im Keller angesammelt haben, zuletzt gebraucht?

Und ich denke an Jesus, der eine herrliche Freiheit hatte. Der unbeschwert und ungebunden umhergezogen ist. Und der zum Leben nur eins wirklich gebraucht hat: Die Liebe seines Vaters im Himmel. Jesus lehrt mich, dass mir nichts von meinem Besitz wirklich Sicherheit gibt und mich erfüllt, sondern dass ich getragen bin von Gottes Liebe.

Und wie ist das Leben so, wenn man alles, was man hat, in einen Rucksack stecken kann? - Leicht!

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