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Kirche in WDR 2 | 04.08.2022 | 05:55 Uhr

Lob den Malochern!

Es gibt ja immer was zu feiern!!! Morgen zum Beispiel den Tag des Abrackerns!!!

Richtig gehört es geht um abrackern, roboten, ackern, wullacken, acheln, klotzen, placken oder meinem Lieblingswort zum Thema dem Malochen. Das Wort Maloche kommt übrigens vom jiddischen Wort „melocho“ und bedeutet schlicht Arbeit. Allerdings weisen all diese Worte auf eine bestimmte Art der Arbeit, nämlich schwere körperliche Arbeit hin. Körperliche Arbeit kenne ich selbst nur aus längst vergangenen Ferienjobs, wo ich als Lagerist oder später als Hilfskraft in der Altenpflege gearbeitet habe. Aber ich habe immer die Menschen bewundert, die ihr Leben lang hart körperlich gearbeitet haben und immer noch arbeiten. Nicht nur, weil arbeiten unter Tage, am Krankenbett oder hoch oben auf Baugerüsten etwas zutiefst heldenhaftes inne wohnt, sondern weil fast alle harte körperliche Arbeit absolut überlebenswichtig für den Fortbestand unserer Gesellschaft ist. Gerade in der heutigen Zeit der Energiekrise merken wir ja, wie anfällig unsere moderne Welt ist, wenn nicht alle Rädchen der Arbeitswelt problemlos ineinandergreifen. Ohne die Männer und Frauen, die zum Beispiel dafür sorgen, dass unsere Autobahnen und Landstraßen befahrbar bleiben wäre es ganz schnell Feierabend mit vollen Regalen im Supermarkt. Ohne Fachkräfte, die immer und immer wieder Hochspannungsmasten oder Windräder hochklettern, um dort etwas zu reparieren säßen wir alle sehr bald im Dunklen. Und ohne die Menschen, die tagtäglich in der Landwirtschaft arbeiten gäbe es nichts zu essen. Nichts von diesen Arbeiten ist selbstverständlich. Die Leute, die hart körperlich arbeiten ruinieren sich nicht selten bei der Arbeit ihre Gesundheit, aber häufig bekommen sie nicht den nötigen Respekt für ihre Lebensleistung. Deswegen ist es gut, dass wenigstens morgen der Tag des Abrackerns gefeiert wird. Warum der genau auf den 5. August fällt ist nicht ganz klar, aber es könnte damit zusammenhängen, dass früher im angelsächsischen Raum der Tag des Heiligen Jakobus am 5. August gefeiert wurde und Jakobus ist der Schutzpatron der Lastenträger, Seeleute und Arbeiter. Schnappen sie sich also morgen einen köperlich hartarbeitenden Menschen, bedanken sie sich bei ihm oder ihr und geben sie ihr oder ihm vielleicht ein Bier aus, den morgen ist auch der internationale Tag des Bieres und so feiern sie gleich zwei Feste bei einer Gelegenheit, denn schließlich gibt es immer was zu feiern.

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