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Kirche in WDR 2 | 08.03.2023 | 05:55 Uhr

Wie kommt das Neue in die Welt

Preisfrage: Wie kommt das Neue in die Welt?

Wie passiert das?

Kennt man doch: So Gewohnheiten sind schon echt mächtig.

Im Alltäglichen und grundsätzlich.

Das hat ja auch was: Die Routine, die Gewohnheit, das Vertraute, das Bekannte, - nur:

Das Vertraute und Bekannte zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass es genauso ist: vertraut und bekannt. Man könnte sagen: altbekannt, weil es das Alte ist.

Und: muss ja nicht schlecht sein.

Nur: Das reicht nicht. Zum Leben. Weil das Leben größer ist. Komplizierter. Komplexer.

Ja, ja, deshalb ja die „alles-so-vertraut und alles-beim-alten Kapsel“.

Und an die klopft das Leben an. Einfach weitermachen: geht. Kann man machen.

Nur mal angenommen: Ich will etwas anders machen als sonst. Neu. Aus tausend und einem Grund. Na ja. Meistens will ich das ja nicht einfach so aus irgendeinem Grund, sondern weil es nicht mehr funktioniert: das Alte, Vertraute.

Und dann geht es wahrscheinlich gar nicht mehr um Geschmacksfragen oder Vorlieben, sondern um die Frage, ob mein Leben gut oder schlecht läuft, oder vielleicht gar nicht mehr.

Sehr konkret wird das bei Ernährungsfragen, unübersehbar wird´s zum Beispiel bei der Frage, ob aus Gewohnheitstrinken mittlerweile Sucht geworden ist. Also nicht mehr ich entscheide, ob ich jetzt trinke, sondern der Alkohol entscheidet. Oder eine andere Droge –. Und da etwas im Ohr sitzt, was dauern flüstert: So schlimm ist es doch noch nicht!

Wie kommt das Neue in die Welt?

Das natürlich etwas Gutes sein soll, besser als das Alte.


Der Apostel Paulus schreibt dazu in seinem Brief an die Römer (Rö.7,19): „Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich“. Natürlich bleibt auch Paulus verantwortlich für das, was er tut oder nicht tut. Das weiß er. Und kriegt es allein nicht hin.

Sie ahnen, worauf das jetzt hinausläuft: Der liebe Herr Jesus wird´s schon machen.

So nicht! Nicht wegen Jesus, wegen mir.

Das Eingeständnis, dass ich etwas Neues, Anderes tun, machen, sagen, handeln, lassen will braucht erstens: Das Eingeständnis, dass das Alte nicht mehr wirklich funktioniert. Und zweitens: Die Bereitschaft etwas Neues, Anderes zu wagen. Bereitschaft heißt nicht Fähigkeit. Bereitschaft heißt: zuzugeben, dass ich die Tür meiner „altbekannt- und- so- vertraut-Kapsel“ nicht aufschließen kann, nicht die Klinke drücken kann, um sie aufzumachen. Bereitschaft heißt: Gegen jede eigene Erfahrung ein Wunder für möglich zu halten. Es gibt einen Weg. Jesus hört.


Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

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