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Kirche in WDR 2 | 13.05.2023 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

Argentinien 2001. Julio will auswandern. Nach Deutschland. Sein kleiner Schuhladen in Buenos Aires bringt nicht genug ein. Und von seinen Auftritten als Bandoneon-Spieler in einem Tangoorchester kann er auch nicht leben. Seine Musikerkollegen haben allerdings wenig Verständnis für seine Pläne. Weißt Du, wie man das nennt, Julio? Verrat! Einfach so abzuhauen. Also bitte! - Hier unsere Gage für heute abend, ein paar Espanadas. Das ist doch mal was! - Drei Espanadas für jeden, großartig!

Julio ist die Hauptfigur im Film “Adiós Buenos Aires”, der seit Donnerstag im Kino läuft. Nicht nur die anderen Musiker seiner Band lehnen seine Auswanderungspläne ab. Auch seine Tochter Paula will davon nichts hören und weigert sich, mit nach Deutschland zu kommen.

Weil ich die Liebe meines Lebens getroffen habe! - Die Liebe deines Lebens? - Ja, Papa, die Liebe meines Lebens! - So ein Glück, mit 14 schon die Liebe Deines Lebens gefunden! - Ich werde bald 15! - Ob 14 oder 15, Du kannst nicht allein hierbleiben! - Du bist der schrecklichste Vater der Welt! - Du kommst mit! Und Schluss! Basta!

Eigentlich will Julio gar nicht weg. Es bricht ihm das Herz, sein Auto zu verkaufen. Aber die allgegenwärtige Wirtschaftskrise und das politische Chaos in Argentinien scheinen ihm ausweglos zu sein. Auch wenn seine Band mit einer Tango-Ikone von früher einen neuen Sänger findet und fast zum alten Glanz zurückfindet. [Musik]

Soll Julio das alles aufgeben für ein wirtschaftlich sicheres Leben in Deutschland, wo niemand so für den Tango brennt und für die Liebe? Denn da ist da auch noch Mariela. Die Taxifahrerin hat zwar Julios Auto geschrottet, aber nach und nach gewinnt sie sein Herz mit ihrem burschikosen Charme.

Ihr könntet doch auch in Altersheimen spielen, was meinst Du? - Großartige Idee, ja? Ist nicht dein Erns­t! - Doch, doch! - Wir bieten ein Gesamtpaket an, Musik im Altersheim mit Rabatt in der Aussegnungshalle! - Gar nicht mal schlech­te Idee! - Nicht übel! - Ich bin Musiker! Ich will nicht für Tote spielen!

Ums Aufbrechen geht’s auch oft in der Bibel. Mose führt das Volk Israel aus der Zwangsherrschaft Ägyptens hinein ins Gelobte Land. Abraham wird aus seinem Vaterland gerufen, um in der Fremde zu einem großen Volk zu werden. Und Jesus zieht von Galiläa nach Jerusalem hinauf, um hier sein Lebenswerk zu vollenden. Mancher der Aufbrüche in der Bibel sind eine Zumutung, fast alle ein Wagnis. Aber allesamt sind sie verbunden mit der Zusage Gottes: Du brichst nicht alleine auf!

Ich, Gott, bin mit Dir! Was für eine Zusage für die Wege, die ich noch gehen muss, für die Aufbrüche, die mir bevorstehen!

Ich will vielleicht irgendwie neu anfangen! - Genau, davon rede ich die ganze Zeit! Unsere Zukunft fängt gerade erst an!

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