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Kirche in WDR 2 | 13.06.2023 | 05:55 Uhr

Hoffen

Jetzt ist die Zeit. Hoffen. Machen. So das Motto des evangelischen Kirchentags, der am Sonntag zu Ende gegangen ist. Aber was ist eigentlich Hoffnung?

Ein Gefühl? Ein Zustand? Die deutsche Sprache kennt schöne Worte, die Hoffnung machen:

So zum Beispiel hoffnungsvoll oder Hoffnungsträger.

Ich habe meine Konfirmandinnen und Konfirmanden gefragt, was ihnen Hoffnung macht und ich habe drei ihrer Antworten mitgebracht.

Ein Konfirmand hat gesagt, dass es ihm Hoffnung macht, wenn man gute Freunde hat, die einen unterstützen.

Eine Konfirmandin hat erzählt, dass es ihr Hoffnung macht, dass sie langsam wieder anfängt, sich zu mögen.

Und abschließend hat ein Konfirmand gesagt, dass es ihm Hoffnung gibt, wenn er die Person anschaut, die er liebt.

Hoffnung ist individuell. So unterschiedlich, wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Hoffnungen.

Die Frage ist aber: Gibt es eine Hoffnung, die uns miteinander verbindet?

Das Kirchentags-Motto in diesem Jahr sagt eindeutig Ja, denn „Jetzt ist die Zeit zu hoffen“.

Hoffen auf eine bessere Welt. Hoffen auf ein besseres Leben. Hoffen auf Lösungen, in Zeiten des Klimawandels und des Krieges.

Menschen verleihen Hoffnungen schnell ein Symbol.

Vielleicht kennen Sie den Anker als Hoffnungssymbol. Hoffnung auf etwas Neues. Hoffnung aber auch auf Sicherheit und Stärke.

Für mich ist das Kreuz das größte Hoffnungszeichen. Also vor allem das leere Kreuz, ohne den Körper von Jesus.

Das Kreuz zeigt mir, dass der Tod nicht das letzte Wort über uns hat, sondern Gott.

Ich bin ganz ehrlich: Ich kann nicht aufhören von dieser Hoffnung zu erzählen, weil mir immer wieder klar wird, dass das Leben hier auf der Erde, mehr Sinn und Zweck hat, als wir es uns vorstellen können.

Das ist meine Hoffnung: Kein Yolo. Kein „Du lebst nur einmal“. Keine große Leere nach dem Tod, sondern die Hoffnung auf ein Leben danach und vor allem die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit all den Anderen, die vor oder nach uns gestorben sind.

Ich weiß, dass das vielen Menschen schwerfällt daran zu glauben, aber mal ehrlich: Ist es nicht besser auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen, als sich immer wieder zu fragen: Warum bin ich eigentlich.

Hoffen treibt Menschen voran, davon bin ich überzeugt und Hoffnung bringt Menschen ins Tun. Jetzt ist die Zeit. Hoffen. Machen. Dazu morgen mehr.



Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

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