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Kirche in WDR 2 | 27.05.2023 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

„Was den Sex betrifft, wie läuft das so? - Willst du das nicht beantworten? - Naja, es ist...“

...anscheinend nicht besonders gut. Die Beziehung von Carole und Alain ist an einem Tiefpunkt. Ihr Therapeut verordnet ihnen deshalb, sich gegenseitig zu überraschen. Wie die beiden bald auf ganz andere Weise überrascht werden, erzählt der Film "Mamma Ante Portas" von Regisseur und Drehbuchautor Eric Lavaine.


„Kein Ding, vergessen wir Doktor Larve. Er ist mit seinem Bötchen rausgefahren und da draußen auf den Fluten. Er hat entschieden, dass wir das schaffen, wir beide ganz alleine ohne ihn. - Hallo Mammina. - Guten Abend Alain. - Schatz es ist deine Mutter. - Guten Abend mein Schatz. - Mama, was machst du denn hier? - Ich hab eine Nachricht hinterlassen. - Ich weiß, aber... - Ist doch perfekt.“


Vor der Tür steht Caroles Mutter Jacqueline. Die Mamma hat gleich doppelt Stress:
mit ihrem Liebhaber und
mit den Handwerkern, die ihre Wohnung renovieren. Also quartiert sie sich bei Carole und Alain an – und mischt deren Leben ordentlich auf. Sie räumt die Küche um, blockiert den Fernseher, das volle Programm. Was entsteht, ist eine wilde Familienkomödie voller zweideutiger Situationen. Wenn Mamma Jacqueline dem nichtsahnenden Alain etwa von ihrem Hobby erzählt, dem Schnäppchenmarkt,. Sie kürzt ihn mit „SM“ ab.


„Diese SM-Treffen, die dauern immer ewig. - Die was? - Die SM-Treffen, du weißt, was ich meine. Steigen einmal im Monat im Seniorenclub. Weil irgendwann immer nur Bridge und Scrabble irgendwann öde wird.“

Ganz besonders verrückt wird es, als auch noch die Mutter von Jacqueline, also Caroles Großmutter, dazukommt. Sie durchschaut relativ schnell, was hier geschieht.

„Ich verstehe deine Mutter sehr gut. So lange die Welt nicht untergeht, zieht sie hier nie wieder aus, mein Schatz, niemals, im Leben nicht. - Weißt du was, Omi, wieso bleibst du nicht auch ein paar Tage hier. Platz gibt es genug. Das ist doch eine super Idee, Mama.“

Die Familie, sie ist und bleibt ein Ort immerwährenden Chaos, von Krach und Tränen, aus Freude wie aus Leid. Dieser Film zeigt sehr deutlich, wie zwiespältig das Thema
Kernfamilie ist: Sie ist ein Ort, an dem man zusammenhält, an dem man aber auch auseinanderbricht, dort sind Liebe und Gewalt, Zurückweisung wie Unterstützung. Sie ist etwas, das wir nicht loswerden, das immer irgendwie an uns haftet, wenn auch unsichtbar. Diese Fäden in die Vergangenheit muss man ernst nehmen, egal ob man sie wertschätzt oder mit ihnen abgeschlossen hat. Das fällt im Alltag oft schwer, denn nicht jeder erzählt gern von Familiengeschichten, da erwischt man jemanden schnell mal auf dem falschen Fuß. Sensibel sein lohnt für die vielen Facetten der Familiengeschichten. Denn wir alle stehen in einer Reihe – und es ist unsere Entscheidung, ob und wie wir sie fortsetzen.

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