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Kirche in WDR 2 | 30.10.2023 | 05:55 Uhr

Wenn alle Hoffnung weg ist

„When all hope is gone, there is no reason for pessimism.“ Sagt Aki Kaurismäki. Preisgekrönter finnische Filmemacher. „Wenn alle Hoffnung weg ist, gibt es keinen Grund mehr für Pessimismus.“ Aki Kaurismäki gehört nun nicht gerade in die Abteilung für abgehobene Besserwisser. Er hat als Kellner gearbeitet, bei der Post, als Tellerwäscher und ist Filmkritiker gewesen bei einer Zeitung bevor er, wie er sagt“… in diesen Film Quatsch geriet“. Die Helden seiner Filme sind Außenseiter und alle, die nicht gerade zu den Gewinnern zählen. „Wenn alle Hoffnung weg ist, gibt es keinen Grund mehr für Pessimismus.“ Ein Supersatz - wie ich finde. Weil: Das Leben, mein Leben größer ist als meine Hoffnung.


Das ist etwas ganz Anderes, als dieser bekannte und merkwürdige, fast umgangssprachliche Satz: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Manchmal kann man ja nur hoffen, dass die jeweilige persönliche Hoffnung stirbt oder das, was man für Hoffnung hält. Damit von außen etwas Neues, Anderes, Unerwartetes, womöglich Besseres geschehen kann.

Die Rede von der Hoffnung wird immer dann zum Problem, wenn sie gebunden, quasi gefesselt bleibt an MEINE Vorstellung von dem, worauf ich meine Hoffnung richte.


Als Christ sage ich: könnte sein, dass Gott einen anderen Plan hat. Als ich. Als das, worauf ich meine Hoffnung richte. Und der muss nicht schlechter sein, nur sehr wahrscheinlich anders. „Wenn alle Hoffnung weg ist, gibt es keinen Grund mehr für Pessimismus“, heißt etwas frommer und nicht weniger überzeugt für mich: Weil es dann Raum für ein Wunder gibt. Ein Wunder ist das, was ich nicht machen kann. Ein Wunder ist die Kehrseite von Kapitulation. Das, was danach kommt. Wenn ich mit meinem Latein am Ende bin. Nicht mehr weiter weiß. Gar nicht. Wenn das Licht aus ist.


Golgatha. Die Hoffnung, Jesus, stirbt und ist tot. Ganz und gar. „Wenn alle Hoffnung weg ist“. Das Wunder geschieht. Jesus steht auf von den Toten. Hinter jedem Kreuz wird nun die Sonne des Lebens aufgehen. „Es gibt keinen Grund mehr für Pessimismus“.

Das Neue, Unerwartete, Rettende kommt von außen. Kommt von Gott in Jesus Christus.

Durch Menschen, Worte, Welt und Bibel. Durch Tanz und Trauer, Tränen und Trost, durch Gemeinschaft und Liebe. Durch Gott.


„Wenn alle Hoffnung weg ist, gibt es keinen Grund mehr für Pessimismus.“

Ein demütiger Satz.



Redaktion: Rundfunkpastorin Sabine Steinwender-Schnitzius


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