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Kirche in WDR 2 | 14.02.2024 | 05:55 Uhr

Weniger gönnen

Heute ist Valentinstag. Etliche Blumensträuße werden heute verschenkt, Restaurants besucht und überhaupt: Love is in the air. Viele Paare gönnen sich heute eine Extraportion Romantik. Zeigen einander, was sie sich bedeuten. Apropos gönnen: Heute ist auch Aschermittwoch. Die Fastenzeit startet und da gönnen sich viele eine Extraportion Verzicht. Für manche heißt das weniger Alkohol, weniger Zucker, weniger Social Media, weniger Stress, weniger shoppen. Also weniger von dem, was nur in Maßen gut tut und schnell Zuviel werden kann.

Jetzt fallen diese beiden Tage heute eher zufällig auf ein Datum. Was beide Anlässe gemein haben: Es geht darum, die eigenen Prioritäten wieder klarer zu bekommen: Woran hängt mein Herz? Wer oder was ist wirklich wichtig in meinem Leben? Kommt da was zu kurz?

Ob mit oder ohne Candlelightdinner, ob als Paar oder allein: Heute ist ein guter Tag, um sich mal einen Überblick zu verschaffen. In der Bibel hat das Jesus so gemacht – dieser Text wird heute überall in den Kirchen gelesen: Jesus zieht sich auf einen Berg zurück, um zu beten. Um sich seiner Prioritäten klarer zu werden. 40 Tage lang heißt es. Genau so lang, wie die Fastenzeit bis Ostern eben dauert. Vom Berggipfel aus hab ich einen guten Überblick über das was ist, was war und was womöglich kommt. Oder zumindest kann ich von dort entscheiden, welche Richtung ich einschlagen will.

Nun ist das mit dem Prioritäten-Setzen ja so eine Sache: Versuchen wir ja immer wieder. An Silvester und runden Geburtstagen und überhaupt: Immer wieder versuchen wir mehr das zu leben, was wichtig ist. Um immer wieder zu merken: Gar nicht so einfach, da ist noch so viel anderes. Vor ein paar Jahren habe ich in einer Arbeitsgruppe von einem Kollegen gelernt: Erst die Posterioritäten festlegen. Schwierig auszusprechen. Nachrangigkeiten könnte man auch sagen. Was er meinte, ist, damit die Prioritäten, also das, was Vorrang haben soll, eine Chance kriegt, muss erstmal festgelegt werden, was weniger wichtig ist. Gar nicht einfach. Aber ein guter Perspektivwechsel. Es muss erstmal ausgemistet werden, wenn was Neues Platz haben soll. Das gilt nicht nur für Schränke. Sondern auch für die Beziehungskisten, in denen wir leben. Allen Paaren: einen guten Valentinstag.

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