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Kirche in WDR 2 | 21.02.2024 | 05:55 Uhr

Dunkelheit

Dunkelheit ist in der Welt.

Viel Dunkelheit. In Gaza und in Israel, in der Ukraine und in Russland.

In den fernen und nahen Zimmern und Räumen.

In Herzen und Hirnen. Angst, Not, Gewalt und Hass. Verzweiflung, Einsamkeit und Sterben.

Dunkelheit ist in der Welt.

Keine Neuigkeit.

Und - es gibt sie ja. Die guten Nachrichten.

Nur: halt. Nicht so schnell. Nicht so schnell mit der Hoffnung. Nicht so schnell mit dem Licht. Nicht so schnell mit der Vergebung. Nicht so schnell mit der Liebe.


Langsam starb Jesus am Kreuz. Langsam. Da ging es auch nicht schnell. Der Schmerz war nicht schnell vorbei. Kein sanfter Tod. Und ehrenvoll schon mal gar nicht.

Wissen wir eigentlich – wir Christen – wem wir da nachfolgen?

Jetzt mal so in echt und im Ernst und ganz und gar wirklich.


Kaum auszuhalten. Nein, es ist nicht auszuhalten.

Das verzweifelte Kind in Gaza, der weinende Vater in Israel, die wartende Frau in der Ukraine, die suchende Mutter in Russland.

Und das unbekannte Leid nebenan.
Ich glaube, dass noch etwas Wunderbares kommt. Dass es nicht dabei bleibt.

Das Gottes Gerechtigkeit und Licht und Liebe sein wird alles in Allem.


Als Mensch muss ich auf die Frage nach dem «wofür» antworten.

Wofür das Ganze. Und die Antwort sollte größer sein als: für mich allein.

Ja, ich weiß: Damit ist immer wieder Selbstausbeutung und die Missachtung der eigenen Person durch sich selbst, verbunden worden. Darum geht es natürlich nicht:

Auch für Christen gilt: ich kann nur geben, was ich habe. Nur: Das Christentum ist ein Tu-Glaube. «An ihren Früchten, werdet ihr sie erkennen.» (Matth. 7,16) Sagt Jesus.

Etwas abgeben, von dem was ich habe. Fremde begrüßen und aufnehmen. Feinde lieben.

Das ist viel. Feinde, politische Gegner nicht zu entmenschlichen und mit dem Anderen weiter zu sprechen: zündet ein Licht an.

Nicht zu Allem muß und kann ich eine fundierte Meinung haben,

eine fundierte Haltung schon: Menschenfreundlichkeit. Im Licht Gottes.


Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius
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