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Kirche in WDR 2 | 17.04.2024 | 05:55 Uhr

Narzissen für Prinzessin Kate

Die Princess of Wales – Prinzessin Kate – hat Krebs. Seit Wochen übertrifft sich die Klatsch-Presse inzwischen mit Nachrichten über ihren Gesundheitszustand. Nicht nur in Großbritannien. Besonders im Fokus steht die Frage: Wie kommt die Familie mit der schlimmen Krankheit klar? Dazu wird die Monarchie in Frage gestellt und Kates drei kleine Kinder werden etwas vorschnell zu Waisen erklärt. Klatsch-Presse eben.


Ich weiß gar nicht genau, warum mir das nahe geht. Vielleicht, weil Kate mit ihren 42 in meinem Alter ist. Vielleicht, weil ich die Bilder von Lady Di‘s Beerdigung gut in Erinnerung habe. Wie ihre beiden Kinder Prinz William und Prinz Harry – die damals im Alter meiner Schwester und mir waren – hinter dem Sarg hergingen.


Passend kurz vor den Osterferien in Großbritannien gab‘s eine Videobotschaft von Prinzessin Kate. Kurz zusammengefasst sagt sie: Wir brauchen Zeit. Zeit, um den Kindern von der schlimmen Krankheit zu erzählen und als Familie zusammen zu sein. Zeit, um die Kinder auf das vorzubereiten, was kommt. Die Sorge um ihre Mama, aber auch das Interesse von Menschen, die sie gar nicht kennen.


Find‘ ich sinnvoll, sich Zeit zu nehmen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, dass was nicht stimmt. Es ist gut mit ihnen drüber zu sprechen. Und zu schauen, wie sei damit umgehen können, dass es Mama oder auch dass es Papa nicht gut geht. Dass sie eine vielleicht lebensbedrohliche Krankheit haben. Und dass da eben auch immer Menschen sein werden, die wollen, dass sie drüber sprechen, erzählen, wie es ihnen und ihren Eltern geht – öffentlich. Sowas muss man üben.


Prinzessin Kate sitzt auf einer Gartenbank, als sie das alles so ähnlich sagt. Sie hat einen gestreiften Pulli an. Hinter ihr ein Meer von Osterglocken, von Narzissen. In das Video wurde eine Menge reingedeutet. In den Pulli. In die Blumen. In die Worte von Prinzessin Kate. Etwas davon hat mir sehr gefallen und mich kurz durchatmen und denken lassen: So gottvergessen ist die Welt ja gar nicht.


Da wurde nämlich in einem Beitrag in der Klatsch-Presse berichtet, dass Osterglocken ja für das Licht der Auferstehung am Ostermorgen stehen. Dafür, dass Gottes Liebe, Neuanfänge möglich macht. Dafür, dass es mutig ist in schwierigen Situationen füreinander dazu zu sein. Dass ist eine ziemlich hoffnungsvolle Botschaft. Hatte ich von der Klatsch-Presse so nicht unbedingt erwartet. Gefällt mir aber.


Klar, die Narzisse ist auch eines der Nationalsymbole von Wales und vielleicht deshalb von der Princess of Wales für den Hintergrund ihres Videos gewählt worden. Aber ich finde den Gedanken schön, dass es Hoffnungsblumen sind, die mit ihrem strahlenden Gelb einen Vorgeschmack auf Neuanfänge im Leben und im Sterben geben.


Ich seh‘ ab sofort ganz anders in meinen Garten. Und Sie?



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