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Kirche in WDR 2 | 10.05.2024 | 05:55 Uhr

Christi Himmelfahrt

In unserer alten Elisabeth-Kirche hier in Köln Höhenberg haben wir ein Loch oben in der Decke.

Also könnten wir aus dem Speicher darüber einen alten Brauch praktizieren, nämlich ein Seil runterlassen und eine Jesus-Figur dranhängen. Sodann hochziehen und verschwinden lassen, fertig ist das Fest von gestern: Christ Himmelfahrt.

So machten viele das früher, aber heute wäre das Kitsch. Auch wenn wir noch eine Nebelmaschine einsetzen würden, weil es ja in der Bibel heißt, dass Jesus vor den Augen der Jünger nach oben fährt und in einer Wolke verschwindet.

Wie so vieles in der Bibel ist das mit „Christi Himmelfahrt“ ein Bild, eine Erzählung. Wichtig dabei ist die Zahl vierzig. Es geschieht vierzig Tage nach Ostern, nach der Auferstehung Jesu. Vierzig meint in der Bibel immer: Jetzt ist fertig. Die Zahl kommt in der Bibel zweiundachtzig Male vor.

In den vierzig Tagen läuft die Zeit der Vorbereitung auf das Ergebnis am Ende. Also dauert die Sintflut 40 Tage, bis Noah mit der Arche wieder Land sieht. Also wandert das Volk Israel vierzig Jahre durch die Wüste ins gelobte Land. Also erhält Moses von Gott die zehn Gebote nach vierzig Tagen auf dem Berg Horeb. Also fastet Jesus vierzig Tage in der Wüste, bis ihn der Teufel versucht. Also dauert auch bei uns die Fastenzeit vor Ostern vierzig Tage.

So weit, so gut. Aber was kommt nun an Himmelfahrt zum Ergebnis?

Die Jüngerinnen und Jünger haben nach Ostern den auferstandenen Christus erlebt. Er begegnet Maria Magdalena im Garten; sie meint zuerst, er sei der Gärtner, bis er sie anspricht. Er erscheint den Jüngern, auch dem ungläubigen Thomas. Er isst sogar Fisch mit ihnen, damit sie merken: er ist leibhaftig bei ihnen.

Damit ist nun an Himmelfahrt Schluss. Er lässt sie allein. Man könnte es gut so zusammenfassen: Aus den Augen, in den Sinn! 10 Tage weiter, an Pfingsten, genau fünfzig Tage nach Ostern, haben die Jüngerinnen und Jünger das dann ganz kapiert. Der Heilige Geist beflügelt sie genau fünfzig Tage nach Ostern. Wieder ein Zahlenspiel wie mit der vierzig. Fünfzig ist sieben mal sieben plus eins. Da geht nichts drüber!

Früher gab es an Himmelfahrt vielerorts Prozessionen über die frisch bestellten Felder, um für eine gute Ernte zu beten. Daraus entwickelte sich nach und nach der Vatertag. Heute gibt es auch eine neue Entwick­lung hin zum Familientag mit einem gemeinsamen Ausflug bei gutem Wetter. Am Muttertag ließe sich das dann gut wiederholen.



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