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Kirche in WDR 3 | 20.03.2014 | 07:50 Uhr

Probiere den Glauben aus!

Autor: Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Dass es Gott gibt, kann man nicht beweisen. Aber ich kann erleben, dass mir der Glaube an Gott gut tut. Darum geht es auch in dem heutigen Email-Wechsel mit Lina, meiner Gesprächspartnerin über Glaubensdinge.

Sprecherin: Lieber Papa,

vielen Dank, dass Du Dir so viel Mühe gibst mit meinen vielen Fragen. Ich glaube, so langsam kriege ich ein Packende. Du schreibst: Im Vertrauen auf Gott kann ich meinen Weg gehen. Im Gespräch mit ihm. Das klingt bei Dir immer alles so einfach. Aber: Vielleicht ist Gott ja bloß eine Einbildung! So etwas wie ein großes unsichtbares Kuscheltier, dem ich alle meine Sorgen erzähle. Und dann bilde ich mir ein, dass es mir dann besser geht. Viele sagen ja: Man muss positiv denken. Aber: Wo ist denn da der Unterschied - ob ich positiv denke oder daran glaube, dass Gott mir hilft?

Viele Grüße

Lina

Autor: Liebe Lina,

Du fragst, ob und inwiefern der Glaube an Gott etwas anderes ist als positives Denken. Du denkst, man lügt sich selbst etwas in die Tasche, wenn man glaubt, dass es einen Gott gibt, der einen liebt?

Oh, Lina, Du bringst mich mit Deinen Fragen ganz schön ins Schwitzen! Beweisen kann ich Dir das natürlich nicht, dass es Gott gibt. Und auch nicht, dass er Dich und mich liebt.

Was hättest Du auch davon, wenn ich Dir die Existenz Gottes mathematisch korrekt herleiten könnte? Was wäre das übrigens für ein seltsamer Gott, den ich Dir mit meinem Verstand beweisen könnte?

Gott ist viel größer. Einfach unfassbar. Deshalb halte ich mich an die Aussage: "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." Denn, was es gibt, das kann man auch besitzen. Kein Mensch aber kann Gott jemals besitzen. Oder vor seinen Karren spannen, damit er tut, was er will. Menschen, die Gott für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen, sind gefährlich. Davor warnt schon die Bibel.

Aber Gott hinterlässt Spuren. Zum Beispiel die Schöpfung. Eigentlich könnte man in Gottes guter Schöpfung wie in einem Buch lesen. Frühere Naturwissenschaftler wie Kopernikus und Newton waren davon überzeugt, dass Gott sozusagen das Buch der Schöpfung geschrieben hat. Und uns Menschen hat Gott den Verstand gegeben, damit wir dieses Buch entziffern können. Naja, trotzdem glauben viele nicht an einen gütigen Schöpfer, sondern sprechen lieber von "Zufall". Apropos: "Zufall": Ein heutiger Wissenschaftler - er heißt Paul Davies - hat als Summe aller nötigen "Zufälle" vom so genannten "Urknall" bis zur Entstehung des menschlichen Lebens die nicht mehr schreibbare Zahl von 10 hoch 200 hoch 20 errechnet. Lina, das ist eine Zahl mit mehr Nullen als das Universum Atome hat. Wenn man sich diese unvorstellbare Zahl anguckt, dann scheint es doch viel vernünftiger, an einen Schöpfer zu glauben, als ihn zu ignorieren. Und trotzdem, was nützen Beweise?

Es gibt aber einen anderen Weg, auf dem Du selbst erfahren kannst, dass es Gott gibt. Du kannst beten! Leg doch mal Deine Fragen, ob es Gott überhaupt gibt, beiseite. Und wende Dich an Gott, wie Du ihn bisher kennen gelernt hast - im Kindergottesdienst, durch Predigten, durch die Bibel. Gott ist wie eine Sonne. Und Du kannst ihn darum bitten, dass er Dir ein paar Sonnenstrahlen schickt. Dass er Dir Mut macht, Deinen Weg zu gehen.

Lina, probiere es aus! Ich bin gespannt, was Du mit Gott erleben wirst.

Papa

Lieber Hörerin, lieber Hörer! Auch Ihnen wünsche ich heute wie Lina

offene Sinne für Gottes Wirken. Und Neugier. Ihr Pastor Reinhard Ellsel.

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