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Sonntagskirche | 27.02.2022 | 08:55 Uhr

Endspurt in die Fastenzeit

In drei Tagen beginnt die Fastenzeit, sind Sie dafür schon bereit? Eher nicht, oder? Jetzt lieber noch drei Tage aus dem Vollen schöpfen, auf die Sahne hauen, Berliner- Wettessen und Sektkorken knallen lassen und dann- Aschermittwoch. Und der kommt dann so plötzlich.

Ich verzichte ja ab dann bis Ostern auf Süßigkeiten und Knabberkrams, und das fällt mir nicht grade leicht. Ich muss das ja nicht tun, und mein Mann findet das immer lustig und lässt extra lange die Chipstüte knistern- aber ich ziehe das jedes Jahr eiskalt durch. Warum ich das tue? Und ob das überhaupt religiöse Gründe hat? Ganz sicher ist das bei mir eher so eine Traditionssache, das gehört halt zur Fastenzeit dazu genau wie der Plätzchenoverkill in der Adventszeit, die ja ganz früher auch eher eine Fastenzeit war.

Ich könnte ja auch auf andere Dinge wie zum Beispiel Kaffee verzichten, aber das kann ich meinem Umfeld nicht antun, dann bin ich morgens griesgrämig und das will auch keiner.

Ich könnte ja auch darauf verzichten, grundsätzlich griesgrämig zu sein, aber das bin ich zu selten, ist also kein Verzicht.
Also lieber Schoko und Co.
Das Weglassen von nebenher genaschtem Süßkram zahlt sich aber dann nicht nur auf der Waage aus, nein das Beste daran ist für mich dieser eine Moment, wenn ich nach der Osternachtfeier das erste Schokoladenei genüsslich der Zunge zergehen lasse. Das schmeckt dann so gut, dass ich mich vor Freude schüttle, ehrlich. Dafür lohnt es sich und darauf freue mich jetzt schon.

Aber gut, jetzt ist ja noch ein paar Tage genussmäßig Highlife angesagt, denn trotz Corona: es ist ja schließlich Karneval, und egal ob in Köln, Düsseldorf, Delbrück oder Paderborn- wir schöpfen aus dem Vollen und zählen weder Kalorien noch Pikkolöchen, einfach weil es jetzt so an der Zeit ist. Im Römerbrief schreibt der Apostel Paulus ganz passend „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden“, und verlassen wir uns drauf: die immer mal wieder traurigen Zeiten und die Zeiten für Mitgefühl kommen schon von allein. Da ist es gut, beizeiten Schönes und Fröhliches im Herzen zu sammeln, das macht stark für die Herausforderungen im Leben. Und noch mal zurück zur Fastenzeit, auch wenn sie noch nicht dran ist: Die Sonntage gehören nicht dazu, da geht alles. Und ich wünsche uns allen, dass wir die ganze kommende Zeit unsere Fröhlichkeit bewahren und uns immer wieder von ihr stärken lassen. Vielleicht lasse ich zur Erinnerung daran bis Ostern eine Luftschlange auf dem Fensterbrett liegen oder friere Berliner für schlechte Zeiten ein. In diesem Sinne- lassen wir uns den Spaß nicht verderben!

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