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Sonntagskirche | 03.07.2022 | 08:55 Uhr

Ohne Eile

Guten Morgen.

Endlich Ferien. -

In den letzten Monaten gab es so viel Arbeit und so große Anstrengungen. Jetzt liegen sie hinter mir, und ich freue mich auf den Urlaub.

Nichts wie los: Die Koffer sind gepackt und das Ziel ist in Sicht.

Dieses Jahr fahre ich auf die Nordseeinsel Wangerooge.

Das Fährschiff bringt uns von Harlesiel sicher auf die Insel.

Ich verlasse mit allen anderen das Schiff und mache mich auf den Weg zur Schmalspurbahn.

Sie soll mich ins Zentrum bringen.

Auf dem Weg dorthin komme ich an einem Schild vorbei.

Es hängt an einer Balkonbrüstung aus Holz.

Da steht in blauen Buchstaben „Gott schuf die Zeit. Von Eile hat er nichts gesagt!“

Darüber habe ich noch nie nachgedacht, doch mir wird schnell klar, das hört sich ein bisschen wie eine Gebrauchsanweisung für meinen Urlaub an.

Die Hektik und die Eile zurücklassen und die Zeit genießen.

Langsam und gleichmäßig bringt mich die kleine Bahn ins Zentrum der Insel.

Sie fährt ruhig durch die Dünenlandschaft, vorbei an Vogelwiesen und kleinen Wasserflächen.

Mitten durch die wunderschöne Landschaft.

Um mich herum Ruhe, Dünen, Möwen und andere Meeresvögel.

Ich genieße den Augenblick. Mein erster kleiner Urlaub im Urlaub.

Mein erster Weg geht direkt zum Strand, und ich setze mich in meinen Strandkorb.

Das Meer, der Wind, die Sonne und die Ruhe.

Ich genieße diesen Augenblick.

Oft schaue ich nach oben und sehe den Drachen am Himmel zu.

Bunt kreisen sie am blauen Himmel.

So schnell bin ich im Urlaub angekommen.

Dieser faszinierende Ort hat mich zur Ruhe kommen lassen,

lässt mich genießen und aufatmen.

Ich sitze in meinem Strandkorb und schaue den Wolken nach.

Wie gut es mir geht.

Jetzt fällt mir wieder dieses Schild von der Balkonbrüstung am Fähranleger ein:

„Gott schuf die Zeit. Von Eile hat er nichts gesagt!“

Ich glaube das wird mein Motto für den diesen Urlaub, und ich fange gleich damit an.

Ich ziehe meine Socken aus, krempele die Hose hoch und gehe an der Wasserkante spazieren. Durch meine Zehen spüre ich den Sand und lasse meinen Blick über den Horizont schweifen.

Die Wellen schwappen leicht an meinen Füßen, die Abkühlung tut gut.

Ich sehe die großen Schiffe am Horizont, beladen mit bunten Containern.

Was mag alles transportiert werden?

Die Menschen um mich herum genießen die Landschaft, genauso wie ich!

Die Kinder vor mir nutzen den Strand als riesigen Sandkasten.

Sie bauen die tollsten und größten Burgen und Staudämme. Größere Kinder und die Kleinsten mit ihren kleinen Schäufelchen und Eimer – sie alle buddeln ausgelassen drauflos.

Viele, die hier am Wasser entlangwandern, bleiben stehen, nehmen sich Zeit und bestaunen die baumeisterlichen Fähigkeiten der Kinder.

Und dann der Sand selbst, die Muscheln, die runden Kiesel - sind alle Teil von Gottes großer Schöpfung, und ich mittendrin.

Weiter gehe ich den Strand ruhig und gelassen entlang und habe verstanden:

„Gott schuf die Zeit von Eile hat er nichts gesagt!“

Und diese Zeit, die werde ich jetzt nutzen:

Ich darf die Zeit hier genießen und mich erholen. Gott sei Dank.

Schönen Urlaub!




Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze

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