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Das Geistliche Wort | 19.11.2023 | 08:40 Uhr

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Volkstrauertag

Autor:
Es ist November. Der Monat, der uns wie kein anderer im Jahresablauf die Vergänglichkeit, das Verwehen aller Dinge vor Augen führt. Novembertage sind trübe. Das Licht, das über diesem Monat liegt, ist fahl. Es wird spät hell, früh wieder dunkel. Die Bäume werden kahl und man kann es beinahe körperlich spüren, wie die Bewegung des Lebens da draußen zu Ende geht. Der November ist der Monat, der die Dunkelheit bringt, die Kälte und für viele die Trauer.


Sprecher:
Was sind wir Menschen doch?


Autor:
Es war Andreas Gryphius, der unter dem Eindruck des 30jährigen Krieges diese Frage aufgeworfen und dann folgendermaßen beantwortet hat.


Sprecher:

Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.

Was itzund Atem holt, muss mit der Lufft entfliehen

Was nach uns kommen wird, wird uns ins Grab nachziehn.

Was sag ich? Wir vergehen wie Rauch von starken Winden.


Autor:
Die Worte dieses barocken Dichters erinnern mich an eine Passage aus der Illias. Homer schreibt:


Sprecher:
Gleich wie Blätter im Wald, so sind die Geschlechter der Menschen.


Autor:
Und ein Gebet aus der Bibel stimmt in diese menschheitliche Schau mit ein, wenn es in Psalm 103 heißt:


Sprecher:

Der Mensch ist in seinem Leben wie Gras.

Er blüht wie eine Blume auf dem Feld

und wenn der Wind darüber geht,

so ist sie nicht mehr da

und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.


Autor:
Von der Antike bis in die Neuzeit wird in großer Sprache die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz beschrieben. Mors certa, hora incerta. Mag auch die Stunde unsicher sein, der Tod steht fest. Weder die Fortschritte, die wir in Medizin und Technik errungen haben, noch die steigende Flut von Fitness-Studios und Wellness-Kuren werden daran etwas ändern. Wir können die Vergänglichkeit hinausschieben, verhindern können wir sie nicht.


Musik 1: Time in a bottleKünstler: Jim Croce; You Don't Mess Around with Jim; Label: 2013 BMG Rights Management (US) LLC; LC: 19813


Autor:
Hinter uns liegen die katholischen Feiertage Allerheiligen, Allerseelen. Und am kommenden Sonntag, dem Ewigkeitssonntag, erinnern wir Evangelischen uns an die Menschen, die in diesem Kirchenjahr aus unserer Mitte genommen wurden.

Aber der heutige Volkstrauertag in der Mitte des Novembers bedeutet noch etwas anderes.

Landauf, landab kommen Menschen an sogenannten Ehrenmälern zusammen, um sich vor dem Hintergrund zweier Weltkriege an die Leidtragenden und Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, von Rassismus und Verblendung zu erinnern und sich diese Erinnerung zur Mahnung werden zu lassen.

Der heutige Tag erinnert uns nicht nur an den Tod als Naturgeschehen, nicht nur an den Tod, von dem wir sagen könnten: er gehört nun einmal zum Leben dazu. Nein heute tritt uns der Tod entgegen, den der Mensch in die Hand nimmt. Und zwar als Waffe. Damals wie heute.

An dem heutigen Gedenktag werden wir damit konfrontiert, was Menschen Menschen angetan haben und immer noch antun. Dabei kommt für mich etwas zutiefst Unheimliches zum Ausdruck. Es zeigt sich, dass ein Miteinander und eine Harmonie gestört und manchmal auch zerstört ist. Das Miteinander und die Harmonie von Mensch und Gott. Von Mensch und Mensch. Und auch von Mensch und Natur.


Musik 2: Folsom Prison Blues (Remastered 2022)Künstler: Johnny Cash; Album: Get Rhythm: Sam Phillips and Sun Records' Beginnings (Remastered 2022);Label: Sun Label Group, LLC; LC: unbekannt


Autor:
Früher einmal ist der Volkstrauertag als Heldengedenktag begangen worden. Hat es Heldentum auf den unzähligen Schlachtfeldern und zu Hause in der Heimat gegeben? – Ich bin sicher, dass es das gegeben hat.

Aber angesichts der beiden furchtbarsten Kriege, die die Welt bisher über sich ergehen lassen musste, und der Rolle, die unser Vaterland dabei vor allem im 2. Weltkrieg gespielt hat, stehen andere Gefühle und Gedanken im Vordergrund, ist die Sinnfrage anders gestellt.

Ich rufe mir die Reichspogromnacht in Erinnerung, als am 9. November 1938 in unserm Land jüdische Geschäfte geplündert wurden, man jüdische Einrichtungen zerschlagen hat, die Synagogen ein Raub der Flammen wurden. Mit all dem wurde damals eine neue Eskalationsstufe erreicht auf einem Weg, der in den Gaskammern von Ausschwitz seinen grauenhaften Höhepunkt fand.

Ich denke an die Gleichschaltungspolitik der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die sich daran machte, jeden anderen politischen und weltanschaulichen Standpunkt mit nackter Gewalt auszuschalten und mundtot zu machen. Freiheit ade!

Und dann ist da schließlich der 2. Weltkrieg, den unser Land vom Zaun gebrochen hat, mit seiner apokalyptischen Bilanz von über 55 Millionen Toten. Jede Minute fanden 17 Menschen den Tod.

Unser Land ist das Ursprungsland der Reformation. Es stand einmal in dem Ruf, das Land der Dichter und Denker zu sein. Wenn ich mir das vor Augen führe, ahne ich, wie hauchdünn das Eis ist, auf dem wir uns bewegen. Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat, eine funktionierende Zivilgesellschaft – nichts davon ist auf Dauer garantiert.

Hass, Grausamkeit und Unterdrückung hat es zu allen Zeiten und an allen Orten gegeben und gibt es auch heute vielfältig in der Welt. Der Mensch ist nicht nur zu edlen Taten fähig, er ist auch zu Untaten fähig.

Es gibt Zeichen der Hoffnung, doch wir bleiben gefährdet.


Musik 3: Nobody Knows The Trouble I've Seen (Instrumental Spiritual Song on Piano)Künstler: The Suntrees Sky; Album: Nobody Knows The Trouble I've Seen; Label: The Suntrees Sky; LC: unbekannt


Autor:
Es hat nach 1945 in Deutschland manche Versuche gegeben, das Geschehene zu verharmlosen oder zu verdrängen. Aber es hat sich zum Glück die Erkenntnis durchgesetzt, dass man nicht um die eigenen Gefallenen und Vertriebenen trauern kann, ohne zugleich der Opfer der von Deutschen begangenen Verbrechen zu gedenken.

Was in der dunkelsten Epoche unserer Geschichte geschehen ist, kann sich nicht innerhalb von 50 oder 100 oder 150 Jahren in Nichts auflösen. Was damals geschehen ist, geht auch uns Kinder, Enkel, Urenkel und auch noch die Ururenkel an, stellt uns in eine Verpflichtung, fordert uns heraus.

Für mich ist es geradezu eine Frage der Ehre, mich dieser Verpflichtung zu stellen und mich da nicht irgendwie herauszumogeln. Klassisch hat es für mich unser ehemaliger Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner legendären Rede zum 8. Mai 1945 auf den Punkt gebracht.


Sprecher:Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah.

Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.


Autor:
Das höchste Ziel der Politik ist der Friede. Wenn es für uns Deutsche vor dem Hintergrund unserer Geschichte mit ihren zwei Weltkriegen ein Vermächtnis gibt, dann ist es dieses.

Und die höchste Kunst der Politik besteht darin, den Frieden im Rahmen menschlicher Möglichkeiten herzustellen, zu bewahren und zu verteidigen.


Musik 4: Where do we go?

Künstler: Bill Frisell; Album: Valentine; Label: Blue Note (Universal Music) LC: 00133

Autor:
Media in vita in morte sumus. Mitten im Leben sind wir vom Tode umfangen. Seit dem Februar vergangenen Jahres hat dieser Tod wieder verschärft die Gestalt und den Schrecken des Krieges angenommen.

Bei vielen Jüngeren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wie ein Nine/Eleven gewirkt, und viele Ältere können sich noch erinnern an das Heulen der Sirenen beim Fliegeralarm und an den Geruch niedergebrannter Städte.

Unter die Haut gegangen ist mir hier ausgerechnet der Entertainer Harald Schmidt. Auf die Frage, was wieder in Mode gekommene Begriffe wie „Gegenoffensive, Geländegewinn, Strategiewechsel“ bedeuten, hat er die lapidare Antwort gegeben:


Sprecher:
Sie bedeuten nichts anderes als Tote und Verletzte (1).


Autor:
Und dann ist da die furchtbare Situation im Nahen Osten. Der Staat Israel, der in der Folge des Holocausts am 14. Mai 1948 gegründet wurde und dessen Sicherheit völlig zu Recht zur deutschen „Staatsraison“ zählt, ist auf brutalste Weise angegriffen worden. Durch die Hamas wurde Israel Zielscheibe eines unbedingten, maßlosen Vernichtungswillens. Seit dem Holocaust wurden noch nie so viele Menschgen jüdischen Glaubens an einem Tag getötet wie am 7. Oktober.

Und nun gibt es einen Gegenschlag, der auch viele Unschuldige trifft und treffen wird und sie in einen Abgrund von Leid zieht. Eine Spirale der Gewalt.

Ich frage mich oft, ob ich überhaupt in der Lage bin, dazu wirklich Stellung zu nehmen. Ich bin nicht direkt betroffen. Vieles kann ich mir kaum vorstellen. Und doch will ich mich als Mensch, als Mitmensch und als Christ dazu verhalten. Nur wie?


Musik 5: Befiehl du deine Wege

Künsterin: Sarah Kaiser, Album: Gast auf Erden; Label: GerthMedien; LC: 13743


Autor:
Wenn ich als Christ die Bibel aufschlage, und versuche, sie als Ganzes und in ihrer Entwicklung zu verstehen, dann begegnet mir ein Gott, der um unsere Vergänglichkeit weiß. Und mir begegnet ein Gott, dem glasklar vor Augen steht, wo und wie genau wir in Egoismus, Habgier, Gleichgültigkeit und damit in Schuld verstrickt sind. Der die Tiefe und das Ausmaß unserer Verführbarkeit kennt. Der durchschaut, wie leicht verführbar wir sind: von falschen Göttern, falschen Menschen, sogar schon von Besitz und Reichtum, von dem, was der Rost und die Motten fressen.

Aber dieser Gott ist nach dem Zeugnis des Neuen Testaments vom Himmel auf die Erde gekommen, um uns zu zeigen, dass es etwas gibt, das schwerer wiegt und weiter reicht als alle Verführbarkeit, alle Schuld, alle Endlichkeit.

Und das ist seine Liebe. Jesus Christus hat am Kreuz für seine Feinde gebetet. Und deshalb ist die Liebe, von der das Neue Testament spricht, eine Liebe, die auf Schuld mit Vergebung reagiert. Eine Liebe, die die Menschheit umspannt und zugleich persönlich ist, dich und mich meint und betrifft.

Das ist die eine, für mich grundlegende Seite. Ihr tritt in manchmal unerträglich großer Spannung eine andere Seite gegenüber. Denn dieser Gott, er hat uns zugleich ein Gabe anvertraut, eine Freiheit eröffnet und einen Auftrag mit auf den Weg gegeben.

Die Gabe, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Die Freiheit, hier eine Wahl zu treffen und Farbe zu bekennen.

Und den Auftrag, uns für das, was wir als gut und richtig erkannt haben, einzusetzen.

Ich habe als junger Mensch den Grundwehrdienst mit der Waffe geleistet. Und ich würde es wieder tun. Ich finde, mein Land verdient das.

Als Student der Theologie haben mir die gedanklichen Anstrengungen seit Augustin imponiert, so genau wie möglich Kriterien herauszuarbeiten, die es erlauben einen gerechten von einem ungerechten Krieg zu unterscheiden.

Und Gilbert Keith Chesterton hat mir aus dem Herzen gesprochen, als ich bei ihm den folgenden Satz gelesen habe. Übrigens in seinem Buch über Franz von Assisi. Chesterton schreibt, es bestehe


Sprecher:
nicht die geringste Inkonsequenz, die Menschen zu lieben und sie zu bekämpfen, solange wir sie fair und um einer guten Sache willen bekämpfen. (2)


Autor:Ich bin davon überzeugt, dass es das Recht der Ukraine ist, sich gegen den imperialen Angriff Russlands zur Wehr zu setzen. Ich glaube, dass Israel das Recht hat, seine Existenz gegen einen fanatischen und gnadenlosen Vernichtungswillen zu behaupten.Gerade dann aber stellt sich die Frage, wie man einem Angriff, der auf die Vernichtung der eigenen Freiheit abzielt, „unter der Androhung und Ausübung von Gewalt“ entgegentritt, ohne dabei die große Perspektive aus den Augen zu verlieren, dass aus Feinden eines Tages wieder Freunde werden. Wenigstens Nachbarn.

In Deutschland durften wir erleben, dass das geschieht. Wir durften nach 1945 die Erfahrung machen, dass Frieden und Verständigung mit den Nachbarn wieder möglich wurden. Heute sind wir von Freunden umgeben.

Und in den aktuellen Konflikten? Wie bewahren wir uns die Fähigkeit, menschheitlich zu denken, Mitgefühl zu empfinden und einander beizustehen in der Not?

Es war der berühmte Ägyptologe Jan Assmann, der sich ein Forscherleben lang mit dem Phänomen der Gewalt beschäftigt hat und zu dem folgenden vorsichtig formulierten Schluss gekommen ist:


Sprecher:
Religion scheint das einzige Mittel zu sein, das dem Menschen gegeben wurde, Gewalt – soziale und politische – einzudämmen und sich gegen sie zur Wehr zu setzen.


Autor:
Assmann knüpft die Erfüllung dieser Mission allerdings an eine Bedingung:


Sprecher:
Diese große und unverzichtbare Aufgabe kann Religion nur erfüllen, wenn sie ihrerseits auf jede Art von Gewalt verzichtet und ihre zivilisierende, humanisierende Kraft mit den ihr eigenen (und nicht politischen) Mitteln ausübt. (3)


Autor:
Dafür gibt es viele konkrete Beispiele. Eines davon habe ich in einem Buch gefunden, in dem ich es vielleicht am wenigsten erwartet hätte. Nämlich in einem katholischen Feldgesangbuch aus dem 1. Weltkrieg. Seit meiner Schulzeit wusste ich, dass Soldaten an der Front fromme Lied- und Gebetsbücher im Gepäck hatten. Und habe diese Praxis in meinem Herzen als bigott abgespeichert. Aber erstaunlicher- und zugegebenermaßen auch peinlicherweise habe ich mich nie gefragt, was da eigentlich drinsteht. In jenem Feldgesangbuch zum Beispiel das folgende Gebet:


Sprecher:
Bewahre mich vor jedem unnützen Blutvergießen, vor jeder unmenschlichen Behandlung des verwundeten oder gefangenen Feindes. Die Erinnerung an grausame Misshandlung oder Tötung des Wehrlosen würde mir meine Todesstunde verbittern und das Sterben schwer machen. Lass mich nie vergessen, dass nur die im Felde mir gegenüberstehenden Krieger meine Feinde, dass dagegen die unbewaffneten Einwohner des Landes, die Verwundeten und Wehrlosen meine leidenden Mitbrüder sind, denen ich Schonung und Mitleid schuldig bin.


Autor:
Am Ende faltet der Beter für die Regierenden mit den folgenden Worten die Hände:


Sprecher:
Flöße ihnen friedfertige Gesinnungen ein, verkürze durch sie das Elend des Krieges, und gib uns in nicht ferner Zeit die große Wohltat eines gesegneten Friedens wieder. (4)


Autor:
Mit diesem frommen Wunsch verabschiedet sich von Ihnen Pfarrer Roland Hosselmann in und aus Lippstadt.


Musik 5: We shall overcome

Künstler: Bill Frisell; Album: Valentine; Label: Blue Note (Universal Music) LC: 00133


(1) Harald Schmidt im Gespräch, in: Die Zeit Nr. 37, 31.08.2023, 3

(2) G.K. Chesterton, Hl. Franziskus von Assisi, Illertissen 2014, 54.

(3) Jan Assmann, Monotheismus und Gewalt, https://www.perlentaucher.de/essay/monotheismus-und-gewalt.html.

(4) Zitiert nach Manfred Lütz, Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums, Freiburg im Breisgau 2018, 206.


Redaktion:
Landespfarrer Dr. Titus Reinmuth


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