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Kirche in WDR 5 | 30.01.2024 | 06:55 Uhr

Das ewige Leben und die Zeitrechnung

In allen katholischen Kirchen dieser Welt, von Manila bis Mülheim an der Ruhr. Durch einen Kaplan in Massachusetts, einem alten Missionar im Hochland von Peru bis zum Papst in Rom: Überall wird zu Beginn der hl. Messe dasselbe Tagesgebet vorgetragen. Heute lautet es so: „…der Tod ist überwunden, der Weg zu Dir steht offen, unser Leben ist unvergänglich…“
Immer wenn ich von dieser österlichen Botschaft vom „Leben nach dem Tod“ höre, muss ich an meinen Freund, den Kabarettisten Jürgen Becker denken. Er hat mal zu mir gesagt: „Willibert, jlaubst Du wirklich an das ewige Leben?“ „Selbstverständlich“ war meine Antwort. „Ha!“ Erwiderte er, „dann will ich Dir mal was sagen. Die ersten 5000 Jahre Unsterblichkeit mögen ja noch gehen, aber dann geht dir das ewige Leben dermaßen auf den Sack! Mer will doch auch mal in et Bett!“ „Und wieder einmal lieber Jürgen,“ schmunzelte ich, „bist Du einer Meinung mit Papst Benedikt XVI.“ „Wat?!“ antwortete er leicht verwirrt. „Ich und Ratzinger“ „Ja“, erklärte ich. Dieser sagte nämlich: „Die Vorstellung eines ewigen Lebens als nicht endende Spanne von Zeit, wäre nicht der Himmel, sondern die Hölle. Die Ewigkeit bei Gott ist nicht unendliches Weiterleben, sondern die Aufhebung der Zeit.“ „Klingt ja schön un jut“, so Jürgen, aber dat is doch reine poetische Fantasie“. „Keineswegs,“ antwortete ich triumphierend. „die Aufhebung der Zeit gibt es sogar hier in unserer materiellen Welt. Seit der Relativitätstheorie von Albert Einstein, und der sogenannten Quantenphysik wissen wir, dass es einen Ort gibt, in dem die Zeit aufgehoben ist. Und zwar: -Im Licht.
Im Licht ist immer Gegenwart.“ Unvorstellbar für uns, aber Tatsache. Und wenn ich daraufhin an den uralten Wunsch für die Verstorbenen denke, bekommt das Gebet: „…und das ewige Licht leuchte Ihnen“ einen ganz anderen Klang. Und ist es nicht erstaunlich, daß die Beschreibung für Gott im jahrtausendealten CREDO lautet: „Licht vom Licht. Wahrer Gott vom wahren Gott“? Hier mein Glaube.: Jede Seele ist unsterblich und geht durch das Tor des Todes ins göttliche Licht der Liebe.


Aus Wipperfürth grüßt Sie, ihr Diakon Willibert Pauels.


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